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Börsen in Europa am Morgen: Indizes präsentieren sich in rot 17.12.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren am Montag kurz nach Handelsstart im Minus. In Anbetracht des ungelösten US-Haushaltsstreits halten sich die Anleger mit Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert derzeit 0,31 Prozent auf 2.622,44 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) fällt um 0,27 Prozent auf 2.581,28 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.
In Großbritannien geben Rolls-Royce Group (ISIN GB00B63H8491 / WKN A1H81L) um 0,3 Prozent nach. Der Triebwerkshersteller hat einen Auftrag von der finnischen Marine erhalten. So wurde man damit beauftragt, der Marine Alutech Oy Ab Wasserstrahlantriebe für deren Patrouillenboote vom Typ Watercat M18 AMC zu liefern.
In der Schweiz geht es für Holcim (ISIN CH0012214059 / WKN 869898) als Schlusslicht im SMI um 0,9 Prozent nach unten. Der Zementhersteller teilte mit, dass er im Rahmen der Holcim Leadership Journey eine schlankere Managementstruktur in Europa eingeführt hat, um der niedrigeren Bauaktivität Rechnung zu tragen. So werden in der Konzernregion Europa nun die Produktionskapazitäten in allen Segmenten weiter angepasst. Die identifizierten und bereits eingeleiteten Maßnahmen werden zu jährlichen Kosteneinsparungen von mindestens 120 Mio. Schweizer Franken (CHF), zu einer besseren Kapazitätsauslastung und einer effektiveren Zuteilung der Investitionen führen. Die zusätzlichen kassenwirksamen Restrukturierungskosten im vierten Quartal 2012 belaufen sich auf rund 100 Mio. CHF; sie beinhalten auch Kosten für den Rückbau von Anlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf 410 Mio. CHF und werden ebenfalls im vierten Quartal 2012 verbucht. Konsultationsverfahren im Hinblick auf die Auswirkungen auf das Personal wurden in einigen Konzerngesellschaften bereits eingeleitet. Unterdessen verzeichnen Zurich Insurance Group (ISIN CH0011075394 / WKN 579919) einen Aufschlag von 0,2 Prozent. Der Versicherungskonzern schätzt die kumulierten Schäden im Zusammenhang mit dem Sturm "Sandy" auf rund 700 Mio. US-Dollar nach Abzug von Rückversicherungen. Dabei entfallen davon 40 Mio. US-Dollar auf Farmers Re im Zusammenhang mit der Rückversicherungsdeckung zugunsten der Farmers Exchanges. Die Farmers Group Inc., eine vollständige Tochter von Zurich, erbringt Managementdienstleistungen für die Farmers Exchanges, ohne diese jedoch zu besitzen. Ferner schätzt Zurich, dass Erneuerungsprämien für Rückversicherungen 58 Mio. US-Dollar betragen werden. Diese Schätzungen sind vor Steuern zu verstehen. Die entsprechenden Kosten werden im Ergebnis für das vierte Quartal 2012 verbucht.
H&M (ISIN SE0000106270 / WKN 872318) verteuern sich um 1,9 Prozent. Die Bekleidungskette konnte im November mit einem Umsatzanstieg aufwarten. Jedoch gingen die vergleichbaren Filialumsätze zurück.
Im österreichischen Leitindex ATX wird der erste Platz der Gewinnerliste von voestalpine mit einem Wertzuwachs von 1,1 Prozent belegt. Die rote Laterne wird gleichzeitig von EVN mit einem Abschlag von 1,2 Prozent getragen.
Im französischen Leitindex CAC 40 stehen zur Stunde Alcatel-Lucent mit einem Plus von 2,4 Prozent hoch im Kurs. Gleichzeitig geht es für Sanofi, Vivendi, Crédit Agricole und France Télécom um mehr als 1 Prozent nach unten.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.622,44 (-0,31 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.581,28 (-0,27 Prozent) FTSE 100 (London): 5.900,78 (-0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 3.624,95 (-0,50 Prozent) MIB (Mailand): 15.894,18 (-0,09 Prozent) SMI (Zürich): 6.892,41 (-0,15 Prozent) ATX (Wien): 2.365,76 (-0,06 Prozent) (17.12.2012/ac/n/m)
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