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Börsen in Europa am Morgen: Indices tendieren schwächer


16.01.2013
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices zeigen sich im frühen Mittwochhandel in schwächerer Verfassung. Dabei belastet auch der Umstand, dass die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2013 gesenkt hat. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert derzeit 0,38 Prozent auf 2.691,22 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verschlechtert sich um 0,32 Prozent auf 2.625,97 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

Die Association des Constructeurs Européens d´Automobiles (ACEA) meldete Zahlen zu den Kfz-Neuzulassungen in West-Europa (EU + EFTA) für Dezember 2012. Die Kfz Neuzulassungen sind demnach im Bereich der EU und der EFTA im Dezember verglichen mit dem Vorjahr um 16,3 Prozent gefallen nach -10,3 Prozent im Vormonat und -4,8 Prozent im Monat davor. Im Vergleich Januar bis Dezember mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 8,2 Prozent zurückgegangen.


Zahlen gibt es heute aus der Schweiz. Barry Callebaut (ISIN CH0009002962 / WKN 914661) konnte im ersten Geschäftsquartal 2012/2013 seine Verkaufsmenge um mehr als 8 Prozent steigern. Der Umsatz ging allerdings in Lokalwährungen um 1,4 Prozent zurück. Der Titel des Schokoladenherstellers verbilligt sich im breiten Markt um 1,7 Prozent. Im schweizerischen Leitindex SMI können sich zur Stunde Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) mit einem Wertzuwachs von 0,8 Prozent an die Indexspitze setzen, während gleichzeitig auf dem letzten Platz Julius Bär (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) um 1,2 Prozent nachgeben.

Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Industriekonzern RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) über eine 100-prozentige Konzerngesellschaft eine Kaufvereinbarung für den Erwerb von 43,6 Prozent des Aktienkapitals an der indischen Orient Refractories Ltd. (ORL) unterzeichnet und ein öffentliches Angebot angekündigt. ORL ist ein börsennotierter indischer Hersteller von Feuerfest-Spezialprodukten und Feuerfestmassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende: 31.3.2012) erzielte ORL einen Umsatz von rund 44 Mio. Euro und ein EBIT von rund 7 Mio. Euro. Die Verkäufer des größten Teils der 43,6 Prozent sind die unmittelbaren Familienmitglieder von Herrn S.G. Rajgarhia. Der Transaktionspreis beträgt 31 Mio. Euro. Basierend auf den angeführten Transaktionseckdaten und den Richtlinien der Securities and Exchange Board of India, führt die 100-prozentige Konzerngesellschaft von RHI ein öffentliches Angebot für zusätzliche, bis zu 26 Prozent der ORL-Aktien durch. Der Angebotspreis beläuft sich auf 43 Rupien (etwa 0,60 Euro) pro Aktie, das bedeutet einen Betrag bis zu 18,5 Mio. Euro. Das Papier tendiert nahezu unverändert.

Daneben teilte der Baukonzern STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) ebenfalls gestern mit, dass man die geplanten Investitionen im Bereich Schwerkraftfundamenttechnologie für Offshore Wind bis auf weiteres aufschiebt. Ursprünglich wollte das Unternehmen über die kommenden Jahre mehrere Hundert Millionen Euro in den Bau einer Fabrik und von Spezialschiffen zum Transport der selbst entwickelten Beton-Schwerkraftfundamente für Offshore-Windkraftanlagen aufwenden. Die Aktie notiert derzeit auf Vortagesniveau. Top-Performer im österreichischen Leitindex ATX ist zur Stunde der Titel von Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent. Die letzten beiden Plätze werden indes von Erste Group Bank und Raiffeisen Bank International mit Verlusten von 1,2 bzw. 1,9 Prozent belegt.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.691,22 (-0,38 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.625,97 (-0,32 Prozent) FTSE 100 (London): 6.084,25 (-0,54 Prozent) CAC40 (Paris): 3.684,21 (-0,36 Prozent) MIB (Mailand): 17.316,01 (-0,87 Prozent) SMI (Zürich): 7.278,48 (+0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.440,92 (-0,34 Prozent) (16.01.2013/ac/n/m)




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