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Börsen in Europa am Morgen: Kaum verändert, Novartis und Unilever nach Zahlen im Blick


23.01.2013
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices zeigen sich im frühen Mittwochhandel nach uneinheitlichen Vorgaben aus den USA und Asien wenig schwankungsfreudig. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt derzeit 0,01 Prozent auf 2.716,84 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verbessert sich um 0,23 Prozent auf 2.642,91 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

In der Schweiz sorgte heute der Pharmakonzern Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) mit seinem Zahlenausweis für das Geschäftsjahr 2012 für eine leichte Enttäuschung. Zwar konnte man den Reingewinn moderat steigern, verfehlte aber die Erwartungen der Analysten. Die Dividende soll indes leicht erhöht werden. Novartis rechnet für 2013 bei konstanten Wechselkursen mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau, wobei die Einbußen durch Generikakonkurrenz wettgemacht werden, die bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar betragen könnten. Für das operative Kernergebnis (kWk) wird 2013 ein Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Die Aktie verteuert sich als Spitzenreiter im schweizerischen Leitindex SMI um 3,1 Prozent. Am Ende geht es für ABB um 0,7 Prozent nach unten.


Für die Anteilsscheine des Konsumgüterkonzerns Unilever (ISIN GB00B10RZP78 / WKN A0JNE2) geht es derweil um 2,5 Prozent nach oben. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich. Dabei profitierte man insbesondere von einer guten Entwicklung auf den asiatischen Märkten. Der Nettogewinn erhöhte sich ebenfalls. Die Gesellschaft fokussiert sich nach Vorstandsangaben auch im laufenden Jahr darauf, stärker als der Markt zu wachsen sowie eine nachhaltige und stabile Marge und einen starken Cash Flow zu erzielen.

In Frankreich stehen im Leitindex CAC 40 aktuell die Aktien von Essilor als bester Wert mit einem Zugewinn von 1 Prozent hoch im Kurs. Die rote Laterne wird indes von France Télécom mit einem Minus von 2,7 Prozent getragen.

Im österreichischen Leitindex ATX notieren zur Stunde mit Lenzing, CA Immobilien Anlagen, EVN und Verbund lediglich vier Titel in der Gewinnzone. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren stehen gleichzeitig mit Raiffeisen Bank International und Erste Group Bank zwei Banktitel mit Wertverlusten von 2,5 bzw. 2,2 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.716,84 (+0,01 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.642,91 (+0,23 Prozent) FTSE 100 (London): 6.190,14 (+0,18 Prozent) CAC40 (Paris): 3.738,33 (-0,07 Prozent) MIB (Mailand): 17.656,57 (-0,33 Prozent) SMI (Zürich): 7.350,85 (+0,81 Prozent) ATX (Wien): 2.419,18 (-0,73 Prozent) (23.01.2013/ac/n/m)



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