Apple hebt Dividende an – Aktie fällt trotzdem nachbörslich
Veröffentlicht am: 1. Mai 2025
Apple hat nach Börsenschluss nicht nur die neuesten Quartalszahlen
vorgelegt, sondern auch eine Erhöhung der Dividende angekündigt. Trotz dieser
positiven Nachricht zeigte sich die Aktie im nachbörslichen Handel schwächer –
ein Zeichen, dass Anleger mit gemischten Gefühlen auf die Zahlen blicken.
Dividende steigt – Aktienrückkauf wird ausgeweitet
Apple hebt seine vierteljährliche Dividende um 4 % an – von 0,25 auf 0,26
US-Dollar je Aktie. Die neue Dividende wird am 15. Mai 2025 an registrierte
Aktionäre ausgezahlt. Gleichzeitig kündigte der Technologiekonzern ein neues
Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 100 Milliarden US-Dollar an – ein
weiteres starkes Signal in Richtung Shareholder-Value.
Quartalszahlen im Überblick
Der Umsatz im ersten Quartal 2025 lag bei 124,3 Milliarden US-Dollar und
damit leicht über den Erwartungen. Auch der Gewinn je Aktie konnte mit 2,40 US-
Dollar die Analystenprognosen von 2,35 US-Dollar übertreffen. Der Bereich
"Wearables, Home and Accessories" verzeichnete ein solides Plus, während die
Mac-Sparte mit stagnierenden Zahlen enttäuschte.
Schwacher Service-Umsatz enttäuscht
Besondere Aufmerksamkeit galt einmal mehr dem Services-Segment, das
als wichtigster Wachstumstreiber gilt. Hier enttäuschte Apple: Die Einnahmen
lagen mit 26,34 Milliarden US-Dollar unter den Erwartungen von rund
26,65 Milliarden US-Dollar. Auch die iPhone-Verkäufe blieben mit 69,1 Milliarden
US-Dollar unter den Prognosen, vor allem wegen eines Umsatzrückgangs in
China.
Verhaltener Ausblick belastet Kurs
Apple kündigte für das laufende Quartal nur ein moderates
Umsatzwachstum an – im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der
schwächelnde Absatz in wichtigen internationalen Märkten und anhaltende
makroökonomische Unsicherheiten dämpfen die Erwartungen. Die Folge: Die
Apple-Aktie verlor nachbörslich rund 3 % an Wert.

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