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BERU strafft Organisation und beschleunigt Kostensenkungsmaßnahmen 13.12.2007
aktiencheck.de
Ludwigsburg (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer BERU AG (ISIN DE0005072102 / WKN 507210) gab am Donnerstag bekannt, dass sein Vorstand ein Programm zur Effizienzsteigerung beschlossen hat, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern. Zunehmender Preisdruck, vor allem im Geschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie, sowie steigende Material- und Personalkosten, hätten zuletzt zu einem deutlichen Rückgang der Ergebnisse geführt.
Wie das Unternehmen mitteilte, sind nun im Zusammenhang mit den schwachen Umsatzzuwächsen in diesem Jahr und den erwarteten geringen Steigerungen in 2008 entsprechende Maßnahmen auf der Kostenseite beschlossen worden, darunter die Straffung der Organisationsstruktur und die Optimierung der weltweiten Produktionskapazitäten. Dr. Rainer Podeswa, bisher verantwortlich für die Ressorts Vertrieb sowie für Forschung und Entwicklung, hat das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen verlassen. Die Ressorts werden neu verteilt. Des Weiteren sind von der Neuorganisation konzernweit rund 160 Stellen betroffen, die im Laufe des kommenden Jahres abgebaut werden; davon knapp die Hälfte an den vier deutschen Standorten. Dabei geht das Unternehmen von einem weitgehend sozialverträglichen Abbau der Arbeitsplätze aus und hat deshalb als Aufwand für Ausscheidungsvereinbarungen rund 3 Mio. Euro eingeplant.
In 2008 rechnet das Unternehmen mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von rund 2,2 Mio. Euro. Im Mittelfristzeitraum sollen Einsparungen in Höhe von knapp 5 Mio. Euro pro Jahr erzielt werden, hieß es.
Die Aktie von BERU notiert derzeit bei 78,01 Euro (-0,37 Prozent). (13.12.2007/ac/n/nw)
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