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USU Software meldet 9-Monatszahlen 2008


10.11.2008
Ad hoc

Möglingen (aktiencheck.de AG) - In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 erzielte die USU Software AG (ISIN DE000A0BVU28 / WKN A0BVU2) einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 23,8 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 23,5 Mio). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Umsatzanstieg von 1,2%. Einen überproportionalen Zuwachs verzeichnete dabei das Geschäft mit Softwarelizenzen. Getragen durch starke Inlandsverkäufe, legte dieses um 7,8% auf EUR 3.8 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 3,6 Mio.) zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der USU-Gruppe lag im Berichtszeitraum mit EUR 0,9 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 2,8 Mio.) unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Ausschlaggebend hierfür waren Investitionen im Rahmen einer Produktoffensive mit der Entwicklung neuer bzw. Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie nicht abrechenbare Zusatzinvestitionen für ein großes Festpreisprojekt im zweiten und dritten Quartal 2008. Im Zuge einer Betriebsprüfung ergaben sich zudem steuerliche Erstattungen und Rückzahlungen, die nach IFRS unterschiedlich behandelt werden. Während die Erstattungen vorwiegend ergebnisneutral verbucht werden müssen, wirken sich die aufwandswirksamen Rückzahlungen negativ auf das Ergebnis aus. Per Saldo verbleibt so eine Aufwandsgröße von EUR 0,4 Mio., die das operative Ergebnis belastete. Unter Einbeziehung der Abschreibungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 1,0 Mio.) erzielte USU ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 42 (Q1-Q3/2007: EUR 1,8 Mio.). Das Zinsergebnis summierte sich im Berichtszeitraum auf EUR 0,4 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 0,3 Mio.). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im 9-Monatszeitraum 2008 auf EUR -0,1 Mio., während im Vorjahr, vor allem bedingt durch einen steuerlichen Sondereffekt aus der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen der USU Software AG, ein Steuerertrag in Höhe von EUR 1,5 Mio. anfiel, der das Nachsteuerergebnis maßgeblich beeinflusste. Nach Steuern erzielte USU in den Monaten Januar bis September 2008 einen Periodenüberschuss von EUR 0,4 Mio. (Q1-Q3/2007: EUR 3,6 Mio.). Bei einer durchschnittlichen Zahl von 10.238.165 (Q1-Q3/2007: 10.281.054) Aktien sank das Ergebnis pro Aktie auf EUR 0,04 (Q1-Q3/2007: EUR 0,35).

Die Finanzierung der USU Software AG ist weiterhin sehr solide: Die Gesellschaft weist zum 30. September 2008 eine Eigenkapitalquote von 85,8% aus, verfügt auch nach der Dividendenzahlung an die Aktionäre sowie den Rückkauf eigener Aktien über liquide und liquiditätsnahe Mittel von EUR 8,5 Mio. zum Ende des dritten Quartals 2008 und hat keinerlei Bankverbindlichkeiten.

Für das vierte Quartal 2008 geht der Vorstand von einem deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal aus. Die geplante positive Entwicklung wird nach der Markteinführung der beiden Mittelstandsversionen Valuemation Express und KnowledgeCenter Express sowie der neuen Version Valuemation 3.5 der Konzerntochter USU AG, dem neuen Insel Release 9 (myCMDB) der OMEGA Software GmbH sowie den umfangreichen Funktionalitätserweiterungen des von der LeuTek GmbH vertriebenen ZIS-System 5 von einem starken inländischen Lizenzgeschäft getragen werden. Insofern bestätigt der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2008, ein über dem Durchschnitt der relevanten Marktsegmente liegendes Umsatzwachstum zu erzielen. Die erwähnten Zusatzinvestitionen und steuerlichen Sondereffekte werden jedoch auf Jahressicht zu einem operativen Konzernergebnis (EBITDA) unterhalb des Vorjahres führen.

Um die Internationalisierung der USU-Gruppe konsequent voranzutreiben und die strategische Zielrichtung zu untermauern, bis zum Jahr 2010 außerhalb des deutschen Heimatmarktes einen Umsatzbeitrag von über 15% zu erzielen, hat der Aufsichtsrat das Führungsteam von USU um einen international erfahrenen Manager erweitert. Sven Wilms (48) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 zum Vorstand Global Sales bei der Konzerntochter USU AG bestellt um das weltweite Wachstum zielgerichtet zu forcieren. Kernziel ist dabei die Ausweitung des europäischen Partnergeschäftes um die Regionen Großbritannien, BeNeLux, Skandinavien und Osteuropa sowie der Ausbau der bestehenden Aktivitäten in Italien, Österreich und der Schweiz, in den USA sowie im nahen Osten. Durch seine langjährigen, internationalen Erfahrungen im Software-Produktgeschäft verfügt Sven Wilms über ideale Voraussetzungen. So hat er als erweiterter Vorstand der IDS Scheer AG maßgeblich die Internationalisierungsstrategie sowie die weltweite Expansion mitgestaltet. Zuvor war Sven Wilms über 10 Jahre bei IBM in verschiedenen Managementpositionen im europäischen Softwarevertrieb tätig. Neben dem geplanten Wachstum in neuen Märkten sollen im kommenden Jahr auch im deutschen Heimatmarkt die Lizenzerlöse mit dem bestehenden Produktportfolio sowie mittels gezielter Neu- und Weiterentwicklungen gesteigert werden. Infolge der deutlichen Ausweitung des konzernweiten Auftragsbestandes der USU-Gruppe um 50,4% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 15,5 Mio. (30. September 2007: EUR 10,3 Mio.) rechnet USU auch im Wartungs- und Beratungsbereich mit steigenden Umsatzerlösen. Insofern bestätigt der Vorstand die Planung für das Jahr 2009, nach der die USU-Gruppe ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Umsatzwachstum sowie eine überproportionale Steigerung des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielen soll. (Ad hoc vom 09.11.2008) (10.11.2008/ac/n/nw)


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