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BERU fällt in die Verlustzone 02.04.2009
aktiencheck.de
Ludwigsburg (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer BERU AG (ISIN DE0005072102 / WKN 507210) wies im Geschäftsjahr 2008 ein negatives Ergebnis aus.
Unternehmensangaben vom Donnerstag zufolge sank der Konzernumsatz von 439,9 Mio. Euro in 2007 auf 409,4 Mio. Euro und erreichte damit die in der letzten Zwischenmitteilung aktualisierte Prognose. Dieser Rückgang sei im Wesentlichen durch den Absatzeinbruch in der Automobilbranche in der zweiten Jahreshälfte begründet.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) war durch einmalige Sondereinflüsse, insbesondere durch die Übertragung der französischen Gesellschaften an BorgWarner, belastet und belief sich auf -26,0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis betrug -28,4 Mio. Euro. Adjustiert um alle Sondereffekte konnte BERU ein operatives Ergebnis von 21,0 Mio. Euro realisieren, was einer bereinigten Marge von 5,1 Prozent entspricht. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf -2,95 Euro, gegenüber 2,98 Euro in 2007.
Der Cash Flow des Konzerns (Konzerngewinn zuzüglich Abschreibungen und Veränderungen der langfristigen Rückstellungen) belief sich auf 42,9 Mio. Euro, nach zuvor 61,6 Mio. Euro.
"Wir gehen für das Jahr 2009 nicht von einer Erholung der Wirtschaft aus", erklärt Dr. Thomas Waldhier, Vorstandsvorsitzender der BERU AG. "Nach derzeitigem Stand wird unser Umsatz 2009 auf einen Wert zwischen 300 und 310 Mio. Euro sinken."
Die Aktie von BERU notiert aktuell bei 77,40 Euro. (02.04.2009/ac/n/nw)
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