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Alphaform meldet Zahlen für das dritte Quartal 2010 15.11.2010
Ad hoc
Feldkirchen (aktiencheck.de AG) - Die Alphaform AG (ISIN DE0005487953 / WKN 548795), ein Rapid Manufacturing-Spezialist und führendes Unternehmen in der Fertigung orthopädischer Implantate und Instrumente, konnte ihren Konzernumsatz im 3. Quartal auf 5,5 Mio. EUR steigern, das ist ein Plus von 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal mit 4,4 Mio. EUR. Damit schaffte es das Unternehmen, die in den Jahren 2008 und 2009 weg gebrochenen Formel Eins-Umsätze auszugleichen, die vor allem durch den Ausstieg von Toyota und BMW aus der Formel Eins entstanden waren. In der neuen Aufstellung ist die Medizintechnik mit nun 40 Prozent Umsatzanteil das stärkste Alphaform-Segment, deutlich vor Automotive mit rund 25 Prozent. Für die neuen Medizintechnik-Umsätze sorgte vor allem der Erwerb der MediMet GmbH in Stade im Dezember 2008.
Die sich belebende Konjunktur führte auch im 3. Quartal zu weiter steigenden Auftragseingängen, vor allem auch aus dem klassischen Alphaform-Geschäft mit Prototypen für die Automobilindustrie. Das EBITDA konnte auf 315.000 EUR gesteigert werden, von -81.000 EUR im selben Quartal des Vorjahres. Das Betriebsergebnis im Konzern blieb jedoch mit -232.000 EUR weiter negativ (3. Quartal 2009: -741.000 EUR), es wurde durch zahlreiche Effekte belastet, vor allem durch eine Abschreibung auf die Akquisition der MediMet in Höhe von 211.000 EUR sowie durch Lieferengpässe, die aus Verzögerungen bei der Validierung und Produktdokumentation nach dem im März in Kraft getretenen Medizinproduktegesetz (MPG) entstanden.
Auf die ersten neun Monate 2010 gesehen stieg der Umsatz im Konzern um 1,6 Prozent, von 14,668 Mio. EUR auf 14,896 Mio. EUR. Bereinigt um das entfallene Formel Eins-Geschäft bei den deutschen Gesellschaften erhöht sich der Umsatz im Vergleichszeitraum um 5,6 Prozent. Das EBITDA stieg um 745.000 EUR, von -367.000 EUR auf 378.000 EUR. Das Konzernergebnis der ersten neun Monate verbesserte sich gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 1,1 Mio. EUR, von -2,3 Mio. EUR auf -1,2 Mio. EUR. Darin sind Sonderbelastungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der MediMet GmbH in Höhe von 635.000 EUR enthalten (Vorjahr 793.000 EUR).
Ausblick
Bei weiterhin positiver Konjunkturlage erwartet Alphaform für das Gesamtjahr 2010 einen Umsatz von 20 bis 21 Mio. EUR (Vorjahr: 19,4 Mio. EUR) und ein negatives Konzernergebnis von -1,2 bis -1,3 Mio. EUR (Vorjahr: -3,8 Mio. EUR). Ab 2011 werden die Abschreibungen aus dem Erwerb der MediMet GmbH wegfallen, was auf das Jahr gesehen eine Ergebnisentlastung von 844.000 EUR bedeutet. Da auch die Validierung nach MPG weitgehend abgeschlossen und der neue Standort in Eschenlohe gut angelaufen ist, rechnet das Unternehmen damit, die derzeitigen Lieferrückstände in der Medizintechnik mit einem Volumen von rund 1,0 Mio. EUR zügig aufzuholen. Für das nächste Geschäftsjahr geht Alphaform deshalb von positiven Ergebnissen aus, sofern das Geschäft mindestens stabil bleibt.
"Alphaform hat aus schwieriger Lage heraus einen erfolgreichen Strategiewechsel geschafft", sagt CEO Dr. Thomas Vetter. "Wir haben unser Prototypen- und Formenbau-Geschäft um das Kleinserien-Geschäft in der Medizin- und Orthopädietechnik ergänzt. Und wir haben unser weg gebrochenes Rennsportgeschäft durch die zwar margenschwächere, dafür aber stabile und wachstumsstarke Medizintechnik ersetzen können." Für die Zukunft sieht Vetter das Unternehmen hervorragend positioniert, weil es existierende Kleinserienkompetenz mit zukunftsweisenden Rapid Manufacturing-Kompetenzen kombiniere. So aufgestellt sei das Unternehmen erste Wahl für alle Unternehmen, die einen Entwicklungs- und Fertigungspartner für komplexe Produkte suchen, die in kleinen Auflagen produziert werden.
Über Alphaform
Die Alphaform AG mit Sitz in Feldkirchen bei München ist ein 1996 gegründeter Auftragsfertiger für komplexe Bauteile und Produkte in kleinen Losgrößen. Das Unternehmen gehört zu den europäischen Marktführern bei Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping. Bei der Fertigung orthopädischer Implantate und Instrumente hält das Unternehmen eine europaweit führende Position. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 20 Mio. EUR und ein EBITDA von -1.4 Mio. EUR, das durch Akquisitionen und die Wirtschaftskrise doppelt belastet wurde. Die Alphaform-Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) unter dem Kürzel ATF notiert und im Prime Standard-Segment angesiedelt.
Die Kernkompetenz von Alphaform besteht in umfangreichem Anwendungs-Know-how bei Prozessen und Materialien für die schnelle Produktion von komplexen Prototypen, Werkzeugen, Einzelbauteilen und Kleinserien aus Kunststoff und Metall. Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens liegen in den Branchen Orthopädie und Medizintechnik, Automobil sowie Luft- und Raumfahrt. Alphaform-Tochterunternehmen gibt es in Deutschland, Finnland, Schweden und Großbritannien.
Über Rapid Manufacturing
Rapid Manufacturing ist die schichtweise automatische Fertigung von Werkstücken aus Kunststoff und Metall, direkt aus der CAD-Datei und ohne Guss- oder Pressformen. Auch unter Namen wie Direct Manufacturing, 3D-Druck oder e-Manufacturing bekannt, gilt Rapid Manufacturing weltweit als Wachstumsfeld. Bereits seit einigen Jahren sorgen diese Fertigungsmethoden für einen schnelleren Werkzeugbau ("Rapid Tooling") und Prototypenbau ("Rapid Prototyping"). Da Universitäten und Anlagenbauer laufend neue Fertigungsmethoden und Maschinen entwickeln sowie neue Werkstoffe validieren, macht die werkzeuglose Produktion künftig auch günstigere Kleinserien und stärker individualisierte Produkte rentabel. Viele hoch anspruchsvolle Metall- und Kunststoffkomponenten werden durch die neuen Fertigungsmöglichkeiten des Rapid Manufacturing überhaupt erst möglich. Einsatzmöglichkeiten für Rapid Manufacturing finden sich heute vor allem in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrtindustrie, sowie in der Automobilindustrie.
Alphaform AG Investor Relations Tel.: 089-90 500 235 E-Mail: ir@alphaform.de (Ad hoc vom 15.11.2010) (15.11.2010/ac/n/nw)
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