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Deutsche Postbank muss Gewinneinbruch hinnehmen 09.11.2011
aktiencheck.de
Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres aufgrund hoher Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Vorsteuergewinn in den ersten drei Quartalen mit 12 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 296 Mio. Euro. Nach einem Ergebnis von 144 Mio. Euro im ersten Halbjahr war das dritte Quartal mit -132 Mio. Euro deutlich negativ. Dabei schlugen sich im Wesentlichen Wertkorrekturen auf griechische Staatsanleihen nieder, die auf 42 Prozent ihres Nominalwertes wertberichtigt wurden. Insgesamt fielen damit Abschreibungen in Höhe von 527 Mio. Euro an. Positiv habe sich hingegen das Kundengeschäft der Bank entwickelt, was sich in einem Anstieg der Summe der Zins- und Provisionsüberschüsse von 2,1 Prozent niederschlug.
Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Rückgang auf 6 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Konzerngewinn von 218 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Ergebnissituation des vierten Quartals dürfte nach Einschätzung der Deutschen Postbank im Wesentlichen von der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise sowie den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft abhängen. Ferner dürften Einmalbelastungen aus der fortschreitenden Integration in die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) die Ergebnissituation beeinträchtigen.
Die Aktie der Deutschen Postbank verliert derzeit 0,55 Prozent auf 20,89 Euro. (09.11.2011/ac/n/nw)
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