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22.04/17:35 |
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WKN |
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| DE0007193500 |
719350 |
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Koenig & Bauer verbucht größeren Verlust 15.11.2011
aktiencheck.de
Würzburg (aktiencheck.de AG) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN DE0007193500 / WKN 719350) gab am Dienstag bekannt, dass er im dritten Quartal von seiner starken Präsenz in derzeit recht robusten Nischenmärkten wie dem Sicherheits-, Blech- und Kennzeichnungsdruck profitierte. Das Quartalsergebnis war jedoch unbefriedigend. Auch in den ersten neun Monaten 2011 ist das Unternehmen tiefer in die roten Zahlen gerutscht.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erreichten die Neubestellungen im Sommerquartal 2011 dank der guten Sondermaschinenkonjunktur mit 472,8 Mio. Euro den höchsten Wert seit dem Rekordjahr 2006. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Auftragseingang im Konzern in den ersten neun Monaten um 15,4 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand am Quartalsende überschritt mit 810,8 Mio. Euro erstmals seit Mitte 2008 wieder die 800 Mio. Euro-Marke. Dagegen legte der Konzernumsatz bis Ende September nur leicht um 1,8 Prozent auf 785,7 Mio. Euro zu. Lieferverschiebungen und hohe Sonderaufwendungen für die nochmalige Kapazitätsanpassung der ungenügend ausgelasteten Rollenstandorte führten zu einem unbefriedigenden Quartalsergebnis vor Steuern von -15,6 Mio. Euro. Für den gesamten Neun-Monats-Zeitraum wurde ein Vorsteuerergebnis (EBT) von -26,6 Mio. Euro (2010: -6,7 Mio. Euro) und nach Steuern ein Konzernergebnis von -32,5 Mio. Euro (2010: -9,2 Mio. Euro) ausgewiesen.
Im Ausblick bestätigt der KBA-Vorstand trotz des Rückstands nach neun Monaten die im Frühjahr prognostizierte leichte Steigerung des Konzernumsatzes im Geschäftsjahr 2011. Dazu soll ein Umsatzsprung mit ertragsstarken Produkten im vierten Quartal beitragen. Wie in den beiden Vorjahren strebt das Management zudem ein positives Vorsteuerergebnis im Konzern an. KBA wäre damit im dritten Jahr hintereinander die absolute Ausnahme innerhalb der vom Strukturwandel hart getroffenen Druckmaschinenbranche. Die früher noch in Aussicht gestellte moderate Verbesserung des Konzern-EBT 2010 (15,3 Mio. Euro) hält der KBA-Vorstand unter dem seit dem 1. November 2011 amtierenden neuen Vorsitzenden Claus Bolza-Schünemann allerdings nicht mehr für realistisch.
Die Aktie von Koenig & Bauer notiert in Frankfurt derzeit bei 9,90 Euro (-4,75 Prozent). (15.11.2011/ac/n/nw)
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