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Neue Wave's auf 3i Group 15.09.2005
X-markets by Deutsche Bank
Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank zwei neue Knock-Out-Wave-Call-Optionsscheine (ISIN DE000DB58114 / WKN DB5811; ISIN DE000DB58122 / WKN DB5812) auf die Aktie der 3i Group (ISIN GB00B0BL5R37 / WKN A0ER21) emittiert.
Private Equity und Venture Capital seien insbesondere im europäischen Markt stark wachsende Wirtschaftszweige. Sowohl die Investitionen in Unternehmensbeteiligungen als auch die Zahl der Ausstiege, z. B. durch IPOs nach einer erfolgreichen Periode der Zusammenarbeit, wachse deutlich (seit 2002 um 300 Prozent). In diesem Zukunftsmarkt zeichne sich insbesondere die britische Gesellschaft 3i plc durch ihre nachhaltige und äußerst erfolgreiche Beteiligungspolitik aus. Das Kerngeschäft von 3i seien dabei Buyouts, Growth Capital und Venture Capital. Durch ein internationales Netzwerk würden von 3i verschiedenste Investitionsmöglichkeiten analysiert und nur in diejenigen investiert, die nach Ansicht der Gesellschaft ihre hohen Ansprüche an die Qualität und an die zu erwartende Rendite erfüllen würden.
Der Private-Equity-Markt sei einer der am stärksten wachsenden Märkte in Europa. Habe die Investitionssumme in Europa 1995 nur bei 6 Mrd. Euro pro Jahr gelegen, so sei diese bis zum Jahr 2004 auf 37 Mrd. Euro angewachsen. Das entspreche einer Steigerung von über 500 Prozent. Dabei seien insbesondere die Möglichkeiten in Europa, dem Heimatmarkt von 3i, noch lange nicht ausgeschöpft. So liege die durchschnittliche Investitionssumme im Verhältnis zum BIP in Kontinentaleuropa, im Vergleich zu stärker entwickelten Märkten wie Großbritannien, noch deutlich zurück - hier könnte es also noch ein enormes Wachstumspotenzial geben.
Entschließe sich 3i zu einer Investition in ein Unternehmen, folge ein Prozess der intensiven Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung mit dem Ziel, im Unternehmen nachhaltig Werte zu schaffen. Dabei entwickle ein Expertenteam, das das Unternehmen in jeder Phase der Investition betreue, zusammen mit dem Management einen "value creation plan", um die ehrgeizigen Erfolgsziele zu erfüllen.
Unterschieden werde die Art des Investments je nach Entwicklungsphase, in der sich das Unternehmen befinde. Buyouts von bereits entwickelten Unternehmen würden mit 1,57 Mrd. Pfund und 37 Prozent der Gesamtinvestitionssumme den größten Teil der Beteiligungen darstellen. Wachstumsunterstützungen, also das investierte Growth Capital, würden mit 1,2 Mrd. Pfund und 29 Prozent der Gesamtinvestitionssumme ein weiteres großes Geschäftsfeld der Private-Equity-Sparte von 3i ausmachen. Die Risikokapitalbeteiligungen an kleinen Unternehmen und Start-ups der Venture-Capital-Sparte würden mit 17 Prozent an den Gesamtinvestitionen und einer Investitionssumme von 743 Mio. Pfund das dritte große Geschäftsfeld von 3i darstellen. Der Rest des Portfoliowertes von 4,3 Mrd. Pfund entfalle auf andere Geschäftsbereiche.
3i investiere in allen großen Märkten und sei sowohl in Europa, Amerika und Asien tätig, aber Europa stelle den Kernmarkt dar. Allein in Europa seien im vergangenen Geschäftsjahr 675 Mio. Pfund investiert worden. Die Investitionen würden sich dabei in 334 Mio. Pfund in Großbritannien und 341 Mio. Pfund in Kontinentaleuropa teilen. In den Wachstumsmärkten von 3i, den Vereinigten Staaten und Asien, seien Investitionen von insgesamt 80 Mio. Pfund getätigt worden. Dabei sollten die Investitionen in diesen Märkten in den nächsten Jahren steigen. Insbesondere in Indien und China mit ihren stark wachsenden Volkswirtschaften würden Investitionen im Bereich des Growth Capital Chancen für positive Renditen auf das eingesetzte Kapital bieten. Das mittelfristige Ziel von 3i sei dabei, in einem weltweiten Maßstab zu operieren.
Der Erfolg der von 3i verfolgten Investitionsstrategie zeige sich insbesondere in den erwirtschafteten Renditen der einzelnen Geschäftsfelder: Im Sektor der Buyouts habe 3i mit einem Bruttogewinn von 332 Mio. Pfund im Vergleich zu dem investierten Kapital eine Bruttorendite von 21 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftet. Der Bruttogewinn im Bereich Growth Capital habe im vergangenen Geschäftsjahr bei 286 Mio. Pfund gelegen, was eine Bruttorendite von 23 Prozent bedeute, und der Bereich Venture Capital habe in diesem Zeitraum mit einem Gewinn von 74 Mio. Pfund immer noch eine Rendite von 10 Prozent erwirtschaften können. In der Summe aller Geschäftsbereiche ergebe sich damit eine Bruttorendite von 18 Prozent für das vergangene Geschäftsjahr.
Aus technischer Sicht könnte weiteres Potenzial vorhanden sein: Die Widerstandszone um 720 bis 730 Pence sei überwunden worden, ein weiterer Aufwärtsimpuls scheine möglich. Die Deutsche Bank AG emittiere Wave's auf 3i, mit denen Anleger an einem möglichen Aufwärtstrend gehebelt partizipieren könnten.
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