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Discount-Puts auf den DAX im Fokus 16.08.2005
Deutsche Börse AG
Aktive Trader befassen sich an der Börse Frankfurt mit einem exotischen Hebelprodukt: Sie handeln Discount-Puts auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) von der BNP Paribas, berichtet die Deutsche Börse AG.
Gleich drei dieser Nischenpapiere befänden sich auf der Liste der meistgehandelten Puts.
Die Akteure würden überwiegend einen Discount-Put (ISIN DE000BNP5TX4 / WKN BNP5TX) mit einem Basispreis von 5.300 Punkten sowie ein Papier (ISIN DE000BNP0138 / WKN BNP013) mit einem Basispreis von 5.000 Punkten verkaufen. Im dritten Produkt (ISIN DE000BNP0120 / WKN BNP012) auf der Liste seien Käufer und Verkäufer aktiv. Dessen Basispreis liege bei 5.500 DAX-Punkten. Laufzeit aller drei Papiere sei bis Ende Dezember.
Die Käufer würden wahrscheinlich mit einem leicht fallenden Markt bis zum Jahresende rechnen und diesen Produkttyp nutzen, um günstiger auf diese Marktidee zu setzen als mit einem gewöhnlichen Optionsschein. Bei einem Discount-Put sei die Prämie niedriger. Die Verkäufer würden sich möglicherweise von eben dieser Markerwartung verabschieden.
Discount-Optionsscheine würden wie Discount-Zertifikate funktionieren: Sie hätten einen Rabatt auf den Basiswert, den die Anleger mit einer Kappung der Partizipation bezahlen würden. Sie würden im Gegensatz zu den Zertifikaten bis zu diesem Cap überproportional an der Entwicklung des Underlyings partizipieren. Dafür würden sie einen Totalverlust erleiden, wenn das Underlying bei Laufzeitende unter (Call) bzw. über (Put) dem Basispreis notiere.
Discount-Optionscheine würden Kauf und Verkauf einer Option auf den Basiswert kombinieren. An der Terminbörse Eurex werde diese Strategie als Call Spread bzw. Put Spread bezeichnet. Im Falle des ersten oben beschriebenen Papiers verhalte es sich so als verkaufe der Investor einen Put auf den DAX mit einem Basispreis bei 4.800 und kaufe einen Put mit einem Basispreis bei 5.300. Das erste Teilgeschäft begrenze die Gewinne aus dem zweiten Teilgeschäft ab einem DAX-Stand von weniger als 4.800 Punkten. Hier sei der Gewinn gekappt. Die Prämie sei niedriger, da die bezahlte Prämie vom Kauf um die eingenommene Prämie vom Verkauf reduziert werde.
In dieser Kombination eines Put-Kaufs mit einem Put-Verkauf begründe sich auch ein wesentliches Merkmal dieser Produktkategorie: Discount-Optionscheine seien wesentlich weniger anfällig für Volatilitätschwankungen beim Underlying. Die Volatilität der DAX-Werte lasse sich an dem Volatilitätsindex VDAX ablesen. Dieser stehe mit derzeit gut 15 Prozent historisch betrachtet immer noch sehr niedrig, habe aber in den vergangenen Monaten gelegentlich starken Schwankungen unterlegen.
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