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News - DAX 100
16.09.2005
Neuer Call auf Deutsche Post
X-markets by Deutsche Bank

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Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen neuen Call-Optionsschein (ISIN DE000DB89341/ WKN DB8 934) auf die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) emittiert.

Deutsche Aktien seien, ungeachtet anders lautender Studien, immer noch günstig - insbesondere im Vergleich zu den deutlich höher bewerteten US-Papieren. So sei der US-Logistikdienstleister FedEx z. B. mit einem 2006e-KGV von 15 bei einer 0,5-prozentigen Dividendenrendite durchaus ambitioniert bewertet, gleiches gelte für United Parcel Service (UPS) mit einem 2006e-KGV von über 17. Ganz anders die Deutsche-Post-Aktie, die mit einem 2006e-KGV (Marktconsensus) von 9 bei einer erwarteten Dividendenrendite von knapp 4 Prozent sowohl im Verhältnis zum Sektor als auch zum Gesamtmarkt mit recht attraktiven fundamentalen Bewertungsrelationen versehen zu sein scheine.

Zunächst würden weitere Kurssteigerungen durch mögliche weitere Verkäufe aus Beständen des Bundes über die KfW begrenzt. Bis Frühjahr/Mitte 2006 seien weitere KfW-Veräußerungen jedoch eher weniger zu erwarten, darüber hinaus erscheine der diesbezügliche Bewertungsdiskont in keiner vernünftigen Relation zu stehen bzw. deutlich überzogen zu sein. In diesem Zusammenhang könnten sich lang laufende Calls auf die DPW-Aktie für strategische Investoren derzeit als interessant erweisen. Bemerkenswert erscheine diesbezüglich auch die Verquickung fundamentaler Aspekte in Bezug auf die Aktienauswahl mit charttechnischen Aspekten in Bezug auf das Timing (Einstiegszeitpunkt).

Von dieser Warte aus oszilliere die DPW-Aktie derzeit um den mehrjährigen Kernwiderstand knapp unter der 20er-Marke (19,87). Die jüngste Überwindung habe sich noch nicht als nachhaltig erwiesen. Dessen ungeachtet sei das Papier seit Anfang 2005 in einem breitgefassten Aufwärtstrendkanal fixiert. In diesem Zusammenhang derzeit unmittelbar auf Höhe der unteren Aufwärtstrendkanallinie notierend, entstehe auch kurzfristig aus technischer Sicht eine Trading-Möglichkeit - wenn auch eine recht spekulative - auf der Long-Seite. Sollte indes ein Bruch der unteren Aufwärtstrendkanalunterstützungslinie erfolgen (bearisher Trendbruch), gelte das bullishe Setup zunächst als neutralisiert. Entsprechend könnten Anleger in Betracht ziehen, etwaige Long-Engagements bei dem Papier knapp unter der Marke von 19,30/19,00 Euro abzusichern.

Zurückkehrend zu rein fundamentalen Gesichtspunkten spräche derzeit noch die üppige Dividendenrendite für ein Investment in die Papiere des ehemaligen deutschen Postmonopolisten, denn dividendenstarke Aktien befänden sich momentan sowohl aufgrund ihres günstigen Chance/Risiko-Verhältnisses als auch als renditeattraktive Alternative zum schwach-rentierenden Anleihenmarkt im Aufwind.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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