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09.01.2006
Erste Bank wird bis zu 58,95 Millionen neue Aktien begeben
Ad hoc

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Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) startet am 11. Januar 2006 eine Kapitalerhöhung. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhung wird das Unternehmen bis zu 58,95 Millionen neue Aktien emittieren. Sollten alle neuen Aktien platziert werden, würde dies - basierend auf dem heutigen Schlusskurs von EUR 46,60 (abzüglich einer geplanten Dividende von EUR 0,55 für das Finanzjahr 2005) - einem Volumen von rund EUR 2,75 Mrd. entsprechen. Dies entspricht einem Nettokapitalzufluss von rund EUR 2,55 Mrd., sollten die heimischen Sparkassen ihre Bezugsrechte voll ausüben. Durch diese Transaktion wird das Grundkapital der Erste Bank von derzeit EUR 486.367.200 um bis zu 24,2 Prozent erhöht werden. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung werden zur Finanzierung der Akquisition der Banca Comerciala Romana (BCR) und zur Stärkung der Kapitalbasis der Erste Bank Verwendung finden.

Der Vorstand der Erste Bank hat am 9. Januar 2006 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Bank durch die Ausgabe von neuen Aktien zu erhöhen. Darüber hinaus wurde eine Mehrzuteilungsoption in der Höhe von bis zu 5,89 Millionen neuer Aktien beschlossen. Die Kapitalerhöhung erfolgt nahe am Börsenkurs unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre, wobei für 15 alte Aktien 4 neue Aktien bezogen werden können. Der maximale Bezugs- und Angebotspreis wird EUR 55 betragen. Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung eine auf 55 Cent erhöhte Dividende für das Finanzjahr 2005 vorzuschlagen. Die neuen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2006 dividendenberechtigt. Der Stichtag für den Erhalt der Bezugsrechte für die neuen Aktien ist der 10. Januar 2006. Die Transaktion wird ohne einen Bezugsrechtshandel durchgeführt werden. Die Angebotsfrist und das "Bookbuilding" für das Globalangebot laufen vom 11. Januar bis 26. Januar 2006.

Die Bezugsrechte auf die neuen Aktien können vom 11. Januar bis inklusive 25. Januar 2006 ausgeübt werden. Die neuen Aktien werden in Österreich im Rahmen eines öffentlichen Angebots an Institutionelle Investoren und Privatanleger begeben. Für österreichische Privatanleger, die bis spätestens 20. Januar 2006 bei der Erste Bank, der Sparkassengruppe oder bei der Internettochter brokerjet zeichnen, wird es bei Orders bis zu 250 Aktien eine bevorzugte Zuteilung geben. International ist die Emission als Privatplatzierung an Institutionelle Anleger konzipiert. Der endgültige Preis, zu dem die neuen Aktien bezogen bzw. gezeichnet werden können, wird nach Ablauf der Bezugs- und Angebotsfrist voraussichtlich am 26. Januar 2006 festgelegt werden. Der erste Handelstag der neu emittierten Papiere an der Wiener und Prager Börse wird voraussichtlich der 27. Januar 2006 sein.

Seitens der "DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung", mit 32,2% Hauptaktionär der Erste Bank, wurde erklärt, bei der Kapitalerhöhung mitziehen zu wollen, um die Beteiligung an der Erste Bank über 30 Prozent zu halten. Zahlreiche Sparkassen, die in Summe knapp sieben Prozent an der Erste Bank halten, haben ebenfalls erklärt, ihre Bezugsrechte ausüben zu wollen.

Die Joint Bookrunner und Joint Global Coordinators der Transaktion sind neben der Erste Bank Goldman Sachs und J.P. Morgan Asset Management. Das Syndikat besteht des Weiteren aus Citigroup, Credit Suisse First Boston und ABN AMRO Rothschild.

Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zum Bezug oder zum Kauf von Wertpapieren dar. Aufträge, die vor Beginn der Bezugs- und Angebotsfrist einlangen, werden zurückgewiesen. Ein von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde gebilligter Prospekt wird am 10.01.2006 veröffentlicht und kann von Interessenten bei der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Graben 21, A-1010 Wien (Kassensaal, Informationsschalter) zu den üblichen Geschäftszeiten kostenlos bezogen werden. Im Zusammenhang mit dem Angebot von Wertpapieren der Erste Bank sind lediglich die Angaben im Prospekt verbindlich. Diese Mitteilung darf nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan und Australien veröffentlicht oder verbreitet werden. Die Wertpapiere und Bezugsrechte, auf die in dieser Mitteilung Bezug genommen wird, wurden und werden nicht nach dem US-Securities Act 1933 idgF registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika mangels Registrierung oder Befreiung von der Registrierung nach dem US-Securities Act 1933 nicht angeboten oder verkauft werden. Ein öffentliches Angebot der Wertpapiere in den Vereinigten Staaten von Amerika findet nicht statt.

Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG
Graben 21
1010 Wien
Austria



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