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Analysen - Ausland
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10.01.2006
Erste Bank "overweight"
J.P. Morgan Securities
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Aktienexperten von J.P. Morgan Securities stufen das Wertpapier des österreichischen Unternehmens Erste Bank (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) weiterhin mit "overweight" ein.
Die Erste Bank habe am 20. Dezember mitgeteilt habe, dass das rumänische Unternehmen Banca Comerciala Romana (BCR) für 3,75 Mrd. EUR übernommen werde. Nach Meinung der Aktienexperten stelle die Akquisition von BCR einen weiteren wichtigen Meilenstein dar, nachdem die Erste Bank in den letzten Jahren bereits Ceska Sporitelna, Slovenska Sporitelna und die Postabank übernommen habe. Hiermit dürfte sich der Anteil des im Ausland generierten Gewinns von 58% im Jahr 2004 auf 72% im Jahr 2008 erhöhen.
Des Weiteren werde die Erste Bank im Rahmen einer Kapitalerhöhung 58,95 Mio. neue Aktien ausgeben, hierbei könnten für 15 alte Aktien 4 neue Aktien bezogen werden. Auf dieser Grundlage hätten die Aktienexperten ihre EPS-Schätzung für das Jahr 2006 von 4,00 EUR auf 3,62 EUR reduziert (KGV: 31,1). Die EPS-Prognose für 2007 sei von 5,00 EUR auf 4,64 EUR gesenkt worden (KGV: 10,2). Angesichts eines in diesem Jahr zu erwartenden EPS-Wachstums von 21% halte man die Aktie der Ersten Bank auf dem aktuellen Niveau für attraktiv bewertet.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities unverändert das Rating "overweight" für die Erste Bank-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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