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News - Ausland
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20.01.2006
Russell baut 2.300 Stellen ab
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Der US-Sportartikelkonzern Russell Corp. (ISIN US7823521080/ WKN 861252) meldete am Donnerstag, dass er beabsichtigt, weltweit 2.300 Arbeitsplätze abzubauen und die Pensionsleistungen einzufrieren, um jährlich bis zu 40 Mio. Dollar vor Steuern einsparen zu können.
Im Rahmen der geplanten Maßnahmen sollen 1.700 Stellen in den USA und 1.200 in Mexiko und Honduras wegfallen. Die gesamte Restrukturierung, die zu Kosteneinsparungen von 22 bis 26 Mio. Dollar nach Steuern führen soll, wird Sonderbelastungen in Höhe von 45 bis 52 Mio. Dollar zur Folge haben. Davon soll rund die Hälfte im Jahr 2006 verbucht werden, in dem voraussichtlich 20 Prozent der Einsparungen realisiert werden. Die restlichen 80 Prozent werden in 2007 erwartet.
Für 2005 rechnet der Konzern nun mit einem Gewinn von 83 bis 89 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 1,44 Mrd. Dollar. In 2006 sollen der Gewinn pro Aktie bei 1,10 bis 1,25 Dollar (vor Sonderbelastung von 66 bis 78 Cents) und der Umsatz bei 1,45 bis 1,48 Mrd. Dollar liegen. Analysten gehen von einen EPS-Ergebnis von 1,17 Dollar bzw. 1,34 Dollar bei Erlösen von 1,44 Mrd. Dollar bzw. 1,52 Mrd. Dollar aus.
Die Aktie von Russell beendete den Handel gestern an der NYSE bei 13,44 Dollar (+0,60 Prozent).
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