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News - Ausland
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25.01.2006
Erste Bank Kapitalerhöhung sehr erfolgreich platziert
Ad hoc
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Kurz nach der heute vorzeitig beendeten Angebotsfrist hat die Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG (Erste Bank) (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) den Bezugs- und Angebotspreis für die Aktien aus der Kapitalerhöhung mit EUR 45,00 je Aktie festgesetzt. Nach Abzug der für das Geschäftsjahr 2005 in Aussicht gestellten Dividende von 55 Cent stellt dies einen Nachlass von 0,7% im Vergleich zum Schlusskurs der Erste Bank Aktie an der Wiener Börse von EUR 45,85 am Mittwoch, dem 25. Januar, dar. Das Angebot bestand aus einem Bezugsangebot und einem globalen Angebot der neuen Aktien, für die das Bezugsrecht nicht ausgeübt wurde.
Diese Kapitalerhöhung ist die größte Kapitalmarkttransaktion, die jemals an der Wiener Börse durchgeführt worden ist.
Die sehr starke Nachfrage machte die Emission zu einem mehr als großen Erfolg. Aufgrund des großen Investoren-Interesses erfolgte eine volle Mehrzuteilung im Ausmaß von 5.895.360 Aktien; somit wurden - unter Berücksichtigung einer möglichen Ausübung der Mehrzuteilungsoption - insgesamt 64.848.960 Aktien zugeteilt. Das Grundkapital der Erste Bank wird (ohne Berücksichtigung einer möglichen Ausübung der Mehrzuteilungsoption) im Volumen der Basistransaktion um 24,2% von EUR 486.367.200 auf EUR 604.274.400 erhöht. Die neuen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2006 dividendenberechtigt. Da für das Geschäftsjahr 2005 kein Anspruch auf Dividenden besteht, werden bis zum "Ex-Dividenden-Tag" für das Geschäftsjahr 2005 zwei unterschiedliche Aktienkategorien an der Börse gehandelt werden. Die Erste Bank und DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung haben jeweils einer Lock Up-Periode von 180 Tagen zugestimmt.
Das globale Angebot der neuen Erste Bank Aktien, für die Bezugsrechte nicht ausgeübt wurden, war 1,7-fach gezeichnet (exklusive Mehrzuteilung). Die Kapitalerhöhung stieß insbesondere auch bei österreichischen Privatinvestoren auf großes Interesse. Heimische Privatinvestoren, die ihren Zeichnungsauftrag bei der Erste Bank, einem Mitglied der Sparkassen-Gruppe oder der ecetra European e-Finance AG (brokerjet) bis spätestens 20. Jänner 2006 erteilt haben, erhalten eine volle Zuteilung bis zu einer Ordergröße von 250 Aktien, darüber hinaus werden 70% zugeteilt. Alle nach dem 20. Jänner 2006 eingelangten Zeichnungsaufträge werden nach einem anderen Schlüssel zugeteilt.
Die Marktkapitalisierung der Erste Bank wird sich nach der Kapitalerhöhung von rund EUR 11,3 Mrd. auf EUR 13,9 Mrd. erhöhen.
Die neuen Aktien werden voraussichtlich ab dem 27. Januar 2006 an der Wiener Börse gehandelt werden. Der Valutatag ist für den 1. Februar 2006 geplant.
Die Mittel aus der Kapitalerhöhung werden von der Erste Bank zur Finanzierung der Akquisition eines 62 Prozent Mehrheitsanteils an der Banca Comerciala Romana (BCR), der größten Bank Rumäniens, und zur Stärkung der Kapitalbasis verwendet.
Die ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, die vor der Kapitalerhöhung 32,2% der Anteile hielt und Hauptaktionär der Erste Bank ist, erwarb 15,6 Mio. Aktien und wird - unter der Annahme, dass die Mehrzuteilungsoption voll ausgeübt wird - 30,5% der Aktien halten. Andere Mitglieder der Sparkassen-Gruppe haben ihre Bezugsrechte zum überwiegenden Teil ausgeübt und bleiben unverändert bei einem Anteil von rund sieben Prozent. Der Austria Verein, bislang mit 6% an der Erste Bank beteiligt, hat seine Bezugsrechte teilweise ausgeübt und wird nach der Kapitalerhöhung knapp über fünf Prozent halten. Im Zuge der Kapitalerhöhung hat sich der Streubesitz (einschließlich der Mitglieder der Sparkassen-Gruppe) auf rund 64,5 Prozent erhöht.
Als Joint Bookrunners und Joint Global Coordinators der Transaktion fungierten die Erste Bank, Goldman Sachs und J.P. Morgan. Weiters im Syndikat waren die Citigroup, Credit Suisse und ABN AMRO Rothschild.
Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zum Bezug oder zum Kauf von Wertpapieren dar. Ein von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde gebilligter Prospekt wurde am 10.1.2006 veröffentlicht und kann von Interessenten bei der Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG, Graben 21, A-1010 Wien (Kassensaal, Informationsschalter) zu den üblichen Geschäftszeiten kostenlos bezogen werden. Im Zusammenhang mit dem Angebot von Wertpapieren der Erste Bank sind lediglich die Angaben im Prospekt verbindlich. Diese Mitteilung darf nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan und Australien veröffentlicht oder verbreitet werden. Die Wertpapiere und Bezugsrechte, auf die in dieser Mitteilung Bezug genommen wird, wurden und werden nicht nach dem US Securities Act 1933 idgF registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika mangels Registrierung oder Befreiung von der Registrierung nach dem US Securities Act 1933 nicht angeboten oder verkauft werden. Ein öffentliches Angebot der Wertpapiere in den Vereinigten Staaten von Amerika findet nicht statt.
Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG Graben 21 1010 Wien Austria
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