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31.01.2006
Ciba: Ergebnis im vierten Quartal durch Sondereffekte belastet
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Die Ciba Spezialitätenchemie AG (ISIN CH0005819724/ WKN 905373) musste im vierten Quartal aufgrund hoher Sonderbelastungen einen deutlichen Verlust vorweisen.

Wie der schweizerische Konzern am Dienstag bekannt gab, lag der Bruttogewinn im Schlussquartal bei 518 Mio. Schweizer Franken (CHF) nach 491 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Der Betriebsgewinn vor Sondereffekten verbesserte sich von 97 Mio. CHF auf 139 Mio. CHF, während man beim Betriebsergebnis inklusive Restrukturierungen,. Wertminderungen und sonstigen Belastungen einen Verlust von 387 Mio. CHF ausweisen musste. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn kletterte von 44 Mio. CHF bzw. 0,69 CHF je Aktie auf 90 Mio. CHF bzw. 1,37 CHF je Anteilsschein. Inklusive Einmaleffekten verbuchte Ciba jedoch ein Minus von 476 Mio. CHF bzw. 7,29 CHF je Aktie. Der Konzernumsatz verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 1,77 Mrd. CHF um 7 Prozent auf 1,89 Mrd. CHF.

Das Ergebnis im vierten Quartal wurde durch signifikante Wertminderungen im Segment Textile Effects, Restrukturierungen sowie höhere Rohstoff- und Pensionskosten belastet.

Für das Gesamtjahr 2006 erwartet Ciba weiterhin steigende Rohstoffkosten, wobei man auf währungsbereinigter Basis von einem Umsatzanstieg ausgeht. Aufgrund der bevorstehenden Entscheidung zur Repositionierung des Textile-Effects-Geschäfts machte der Konzern keine Angaben zur Profitabilität oder
zum Cash Flow für das laufende Fiskaljahr.

Die Aktie von Ciba verliert aktuell an der Heimatbörse 1,39 Prozent auf 81,55 CHF.


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