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News - Ausland
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24.02.2006
Presse: Erste Bank plant weitere Zukäufe
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Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) will nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Andreas Treichl weitere Zukäufe tätigen.
"Wir schauen uns in Ungarn um, wo wir zu klein sind und vielleicht in der Ukraine", sagte der Vorstandschef in einem Interview mit der "EURO am Sonntag" (Vorabveröffentlichung). Außerdem kündigte Treichl die vollständige Übernahme der rumänischen Bankgesellschaft BCR an, an der das österreichische Kreditinstitut derzeit zu 62 Prozent beteiligt ist: "Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der Bank attraktive Renditen erwirtschaften werden. Es wäre eine nicht sehr intelligente Nutzung von Ressourcen, wenn wir jetzt Kapital in etwas Neues investieren würden", so der Manager.
Optimistisch äußerte sich Treichl zum Geschäft mit Vermögensverwaltung in Tschechien und der Slowakei, wo die Erste Bank Marktführer ist. Laut dem Bericht erwartet der Manager, dass man dort in den kommenden zwei bis drei Jahren auch im Bereich Vermögensverwaltung "viel Geld verdienen" wird. In diesem Zusammenhang verwies Treichl auf die hohen Wachstumsraten, welche in den neuen EU-Mitgliedsstaaten bei 30 bis 40 Prozent liegen. Im Bereich Vermögensverwaltung inklusive Lebensversicherungsgeschäft hat die Erste Bank laut dem Bericht in diesen Ländern einen Anteil von 20 bis 30 Prozent mit steigender Tendenz.
Die Aktie der Ersten Bank notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 0,89 Prozent bei 51,12 Euro.
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