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Analysen - Neuer Markt
03.07.2001
Fabasoft abwarten
Wirtschaftswoche heute

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Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" empfehlen derzeit bei den Aktien von Fabasoft (WKN 922985) Engagements abzuwarten.

Das Unternehmen entwickele Software für Verwaltungsmodernisierung im öffentlichen Bereich und sollte damit eigentlich gut ausgelastet sein. Diese Vermutung werde von den Zahlen für das Geschäftsjahr 2000/01, das Fabasoft im März beendet habe, nur bedingt bestätigt.

Der Umsatz sei zwar um 18,6 Prozent auf fast neun Millionen Euro gestiegen, doch das Ergebnis sei von 0,33 Millionen auf ein Minus von 2,6 Millionen Euro gerutscht. Der Vorstand von Fabasoft begründe diese ungünstige Entwicklung mit Kosten für die Umstellung der akquirierten Unternehmen von Projektarbeit auf das eigene Geschäftsmodell. Zusätzlich hätten die Aufwendungen für den Aufbau der Organisation sowie das Marketing belastet.

Im zweiten Halbjahr habe sich die Lage allerdings erheblich entspannt. Den Finanzbeteiligungen sei es wohl zuzuschreiben, dass sich die liquiden Mittel von 8,5 auf 9,4 Millionen Euro erhöht hätten. Für das Geschäftsjahr 2001/02 rechne das Management mit einem Erlöswachstum von zwanzig Prozent. Dabei solle ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Das höre sich nicht gerade umwerfend an.

Für Dispositionen an der Börse spielt nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" die Aktie von Fabasoft deshalb vorerst keine Rolle.



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