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Analysen - Ausland
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05.07.2001
Royal Bank of Scotland verkaufen
Die Telebörse
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten vom Finanzmagazin „Die Telebörse“ raten Anlegern die Aktie von Royal Bank of Scotland (WKN 865142) zu verkaufen.
Die Bank habe sich in den vergangenen drei Jahren durch Übernahmen gestärkt. 1998 sei die Bank in den Nordosten der USA expandiert, wo man mit der Citizen Financial Group ein führendes Kreditinstitut mit mehr als 330 Filialen in den Neuenglandstaaten gekauft habe. Im letzten Jahr schnappte man der kleineren Bank of Scotland die National Westminster Bank (Nat-West) vor der Nase weg. Vor zwei Wochen seien die KFZ-Sparten des US-Direktversicherers Allstate Direct in Deutschland und Italien hinzugekommen. Damit habe man sich eine gute Ergänzung zum bestehenden Direktversicherungsgeschäft geschaffen und einen großen Schritt auf den Kontinent vollzogen.
Dennoch hätte die Aktie zuletzt nachgegeben. Grund dafür seien Gerüchte gewesen, dass sich die Bank auf wachsende Kreditausfälle und hohe Wertberichtigungen in den Bilanzen gefasst machen müsse. Zudem habe sich die Notierung binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt.
Anleger sollten sich vor diesem Hintergrund von ihren Beständen in Royal Bank of Scotland trennen, so die Empfehlung der Experten von „Die Telebörse“.
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