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03.05.2006
Fiat: Gewinn im ersten Quartal nach hohem Einmalertrag im Vorjahr gesunken
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Der Mischkonzern Fiat S.p.A. (ISIN IT0001976403/ WKN 860007), der größte Automobilhersteller in Italien, meldete am Mittwoch, dass sein Gewinn im ersten Quartal aufgrund eines hohen Einmalertrags im Vorjahr gesunken ist. Das operative Ergebnis konnte jedoch deutlich zulegen.
Demnach belief sich der Nettogewinn auf 138 Mio. Euro, gegenüber 295 Mio. Euro im Vorjahr, als ein Einmalertrag aus der Einigung mit der General Motors Co. (ISIN US3704421052/ WKN 850000) das Ergebnis deutlich verbessert hat. Ohne diesen Einmaleffekt hätte der Konzern im ersten Quartal 2005 einen Verlust von 212 Mio. Euro ausgewiesen. Der operative Gewinn lag jedoch mit 323 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 47 Mio. Euro.
Der Umsatz des Fiat-Konzerns erhöhte sich im Berichtszeitraum um 16,7 Prozent auf 12,56 Mrd. Euro. Der Zuwachs resultiert vor allem aus einem starken Wachstum der Autosparte (+23,2 Prozent), deren Fahrzeugabsatz von Modell-Neueinführungen profitieren konnte.
Mit den Zahlen konnte der Konzern die Umsatz- und Ergebniserwartungen der Analysten übertreffen.
Die Autosparte wies ein operatives Ergebnis von 57 Mio. Euro aus, im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 129 Mio. Euro im Vorjahr. Die Erlöse nahmen von 4,62 Mrd. Euro auf 5,72 Mrd. Euro zu. Auch hier wurden die Marktschätzungen geschlagen.
Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem weiterhin mit einem Nettogewinn von mehr als 700 Mio. Euro und einem operativen Gewinn von 1,6 bis 1,8 Mrd. Euro. Für die Sparte Fiat Auto wurde die Gewinnprognose auf 200 Mio. Euro angehoben.
Die Aktie von Fiat notiert in Mailand momentan bei 11,31 Euro (+0,33 Prozent).
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