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31.07.2006
Erste Bank verbucht Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr
aktiencheck.de

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WienWien (aktiencheck.de AG) - Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) verbuchte im ersten Halbjahr aufgrund höherer Zins- und Provisionsergebnisse einen Ergebnisanstieg.

Wie das Kreditinstitut am Montag erklärte, lag der Konzernüberschuss vor Steuern in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres bei 706,6 Mio. Euro, nach 576,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Konzernüberschuss verbesserte sich von 335,7 Mio. Euro auf 448,7 Mio. Euro. Wesentlichen Anteil an der Ergebnisverbesserung hatte der Zinsüberschuss, der im Vorjahresvergleich von 1,37 Mrd. Euro auf 1,48 Mrd. Euro zulegen konnte. Der Provisionsüberschuss verbesserte sich von 617,0 Mio. Euro auf 697,7 Mio. Euro. Das Handelsergebnis kletterte trotz des volatilen Marktumfelds von 105,2 Mio. Euro auf 136,2 Mio. Euro.

Für den Zeitraum bis zum Jahr 2009 erwartet die Erste Bank weiterhin eine jährliche durchschnittliche Steigerung des Konzernüberschusses nach Steuern und Fremdanteilen von über 20 Prozent. Die Zielgröße für die Kosten/Ertragsrelation im Jahr 2009 liegt bei unter 55 Prozent. Diese Ziele wurden bereits bei der Übernahme der größten rumänischen
Bank, der Banca Comerciala Romana, gesetzt, wobei das Closing für diese Transaktion für September erwartet wird.

Aufgrund der starken Ausweitung des Eigenkapitals um fast 70 Prozent im Zuge der Kapitalerhöhung zu Jahresbeginn 2006 wird die Eigenkapitalverzinsung im laufenden Geschäftsjahr absinken. Sie sollte aber in den Folgejahren wieder ansteigen und im Jahre 2009 bei 18 bis 20 Prozent liegen, teilte die Bank weiter mit.

Die Aktie der Ersten Bank notiert in Wien aktuell mit einem Minus von 0,77 Prozent bei 44,85 Euro. (31.07.2006/ac/n/a)


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