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News - Ausland
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30.08.2006
Erste Bank will Mitarbeiter-Aktien der Banka Comerciala Romana erwerben
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) will den Mitarbeitern der Banka Comerciala Romana (BCR) ein Übernahmeangebot für die von ihnen gehaltenen Aktien unterbreiten.
Wie das österreichische Kreditinstitut am Mittwoch erklärte, will man die von den Mitarbeitern gehaltenen 63.397.500 BCR-Aktien, dies entspricht 8 Prozent der ausstehenden Aktien des rumänischen Kreditinstituts, im Rahmen eines Barausgleichs oder über einen Aktientausch erwerben. Als Basis für das Angebot dient der Kaufpreis pro Aktie (7,65 Euro), den die Erste Bank für den Erwerb des Mehrheitsanteils an der BCR bezahlt hat.
Für das Barangebot wird ein Abschlag entsprechend der an die rumänische Regierung bezahlten Kontrollprämie in Abzug gebracht. Die genaue Höhe dieses Abschlags wird bei Unterbreitung des Angebots bekannt gegeben werden.
Das Angebot sieht weiters vor, dass die Erste Bank im Jahr 2006 maximal 2 Prozent und in den beiden folgenden Jahren jeweils bis zu 3 Prozent des Aktienkapitals der BCR von den Mitarbeitern erwerben kann.
Im Fall des Umtauschangebots können die Mitarbeiter der BCR bereits 2006 die insgesamt 8 Prozent der von ihnen gehaltenen Aktien auf Basis des Kaufpreises von 7,65 Euro ohne Abschlag tauschen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, maximal 50 Prozent der getauschten Aktien sofort zu verkaufen. Für die restlichen Aktien ist eine Haltefrist von einem Jahr vorgesehen.
Beim derzeitigen Kursniveau der Erste Bank-Aktie würde das Umtauschverhältnis von BCR Aktien gegen Aktien der Erste Bank 6:1 betragen.
Ende des Jahres 2006 hatte die Erste Bank 61,8825 Prozent der Anteile an der BCR von der rumänische Privatisierungsagentur AVAS erworben.
Die Aktie der Ersten Bank notiert aktuell mit einem Plus von 0,41 Prozent bei 46,59 Euro. (30.08.2006/ac/n/a)
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