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Analysen - Ausland
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02.02.2007
EVN kaufen
Erste Bank
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Wien (aktiencheck.de AG) - In seiner aktuellen Analyse hat der Analyst Christoph Schultes von der Erste Bank seine Kaufempfehlung für die Aktie von EVN (ISIN AT0000741053/ WKN 878279) bestätigt.
Der niederösterreichische Energieversorger habe bereits im Dezember letzten Jahres Zahlen präsentiert, die sowohl über den Schätzungen der Analysten, als auch über dem Konsensus gelegen hätten. Der Umsatz habe um fast 29% gesteigert werden können, das operative Ergebnis habe um 41% über dem des Vorjahres gelegen. Das wirtschaftliche Umfeld der EVN bewerte man weiterhin als sehr positiv. Als Wachstumstreiber würden weiterhin die Töchter in Südosteuropa fungieren (speziell die mazedonische ESM, die im laufenden Geschäftsjahr erstmals ganzjährig konsolidiert werde). Auf der anderen Seite werde sich der warme Winter leicht negativ auf die Ergebnisse der EVN auswirken. Aus diesem Grund würden die Analysten der Erste Bank ihre EPS-Schätzung für 2006/07 marginal von EUR 5,78 auf EUR 5,64 reduzieren.
Die Bewertung der Analysten basiere weiterhin auf einem so genannten Sum-of-the-parts Ansatz. Das heiße die Analysten würden sowohl das operative Geschäft der EVN, als auch deren 12,5% Beteiligung am Verbund bewerten, die nach Abzug latenter Steuern momentan einen Wert von EUR 28 pro EVN-Aktie ergebe. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der at-equity konsolidierten Unternehmen hätten sich die Analysten der Erste Bank entschlossen, diese in Zukunft mit einem Preis/Buchwert Multiplikator von 1,5 zu bewerten. Damit ergebe sich ein Kursziel von EUR 108. Ein Peer Group Vergleich bestätige die derzeitige Unterbewertung der EVN-Aktie. Bereinige man die Kennzahlen der EVN um den Wert des Verbund-Anteiles, ergebe sich ein KGV von 11. Dies liege um ca. 37% unter dem der Peer Group.
Die EVN-Aktie bleibt somit eine klare Kaufempfehlung, so die Analysten der Erste Bank. Das Kursziel werde von EUR 98 auf EUR 108 erhöht. (02.02.2007/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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