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Analysen - Ausland
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15.03.2007
Goldman Sachs eine Halteposition
Frankfurter Tagesdienst
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Aktie von Goldman Sachs (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) eine Halteposition.
Die Befürchtungen, dass das Unternehmen unter der Hypothekenkrise gelitten haben könnte, hätten sich schnell als unberechtigt erwiesen, denn Goldman Sachs habe ein weiteres Mal hervorragende Zahlen gemeldet. Im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres hätten die Erträge um 22% auf 12,7 Mrd. USD gesteigert werden können. Allerdings würden davon 500 Mio. USD auf einen Sondereffekt entfallen, der aus einer geänderten Bilanzierung eigener Investments entstanden sei.
Die Eigenkapitalrendite habe sich von 36,4% auf 38% verbessert. Laut CFO David Viniar habe Goldman Sachs quer durch alle Geschäftssparten und Regionen ein "außergewöhnliches Quartal" erlebt. Und das wichtigste: Trotz der Probleme im Sub-Prime-Segment seien die Einnahmen im Hypothekengeschäft gegenüber dem Schlussquartal 2006 geklettert.
Allerdings habe sich der CFO bemüht, nicht allzu große Euphorie aufkommen zu lassen. Er habe davor gewarnt, das Ergebnis des 1. Quartals auf das gesamte Jahr hochzurechnen, weil sich die Rahmenbedingungen schnell ändern könnten. Allerdings gehöre etwas Tiefstapelei traditionell zum Habitus von Goldman Sachs. Trotzdem hätten die guten Zahlen nicht vermocht, gegen die schwache Markttendenz anzukommen. Das Wertpapier habe am Dienstag 1,8% tiefer bei 199,03 USD geschlossen.
Das Papier habe in den letzten Wochen einen großen Teil seiner bis dato vorherrschenden relativen Stärke verloren. Möglicherweise werde es auch Goldman Sachs nicht gelingen, sich komplett von der schlechten Branchenstimmung zu emanzipieren.
Die Goldman Sachs-Aktie ist eine Halteposition mit Stop-loss-Limit bei 182,25 USD, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (15.03.2007/ac/a/a)
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