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Analysen - Ausland
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23.03.2007
IMMOEAST mit Zukäufen abwarten
Erste Bank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Gernot Jany, Analyst der Erste Bank, empfiehlt bei der Aktie von IMMOEAST (ISIN AT0000642806/ WKN A0BLUL) mit Zukäufen abzuwarten.
IMMOEAST habe im dritten Quartal 2006/07 erneut ein exzellentes Ergebnis erzielen und alle Finanzzahlen deutlich steigern können. Die Umsatzerlöse seien in den ersten drei Quartalen 2006/07 auf EUR 130,6 Mio. (+180,5%) gestiegen und das operative Ergebnis (EBIT) habe EUR 159,1 Mio. (+180%) erreicht. Obwohl der Jahresüberschuss nach Steuern um 165,7% auf EUR 170 Mio. habe gesteigert werden können, sei der Gewinn pro Aktie mit EUR 0,34 ungefähr auf Vorjahresniveau von EUR 0,35 geblieben. Dies sei im Wesentlichen auf den verwässernden Effekt der im Juni 2006 durchgeführten Kapitalerhöhung zurückzuführen. Der NAV/Aktie habe um 15,6% auf EUR 8,99 gesteigert werden können.
IMMOEAST habe das für das Geschäftsjahr 2006/07 angestrebte Investitionsvolumen von EUR 5 Mrd. bereits in den ersten drei Quartalen realisieren können und verfüge damit derzeit über ein Immobilienportfolio von rd. EUR 7,25 Mrd. (inkl. Entwicklungsprojekte). Ende des dritten Quartals habe IMMOEAST über 296 Immobilienobjekte mit einer Gesamtnutzfläche von 4,2 Mio. verfügt. Für das Geschäftsjahr 2007/08 sei ein Investitionsvolumen von EUR 4-5 Mrd. geplant. Mit einem aktuellen Kurs von EUR 11,36 weise die Aktie der IMMOEAST eine Prämie auf den NAV von rd. 26% auf, was angesichts eines NAV-Wachstums von fast 16% durchaus gerechtfertigt erscheine.
Da die Analysten der Erste Bank angesichts des angekündigten Investitionsplans für 2007/08 von einer weiteren Kapitalerhöhung in diesem Jahr ausgehen, würden sie mit Zukäufen bei der IMMOEAST-Aktie jedoch bis zu diesem Zeitpunkt zuwarten. (23.03.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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