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News - Ausland
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31.05.2007
EVN verbucht Ergebnisrückgang im ersten Halbjahr
aktiencheck.de
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Maria Enzersdorf (aktiencheck.de AG) - Der österreichischen Energieversorger EVN AG (ISIN AT0000741053/ WKN 878279) verbuchte im ersten Halbjahr trotz der erstmaligen Konsolidierung der mazedonischen Tochter ESM AD aufgrund der milden Witterungsverhältnisse in Europa einen Ergebnisrückgang.
Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, lag der operative Gewinn im ersten Halbjahr bei 171,9 Mio. Euro, nach 190,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei musste man insbesondere beim Gasverkauf (-28,5 Prozent) sowie beim Wärmeverkauf an Endkunden (-13,0 Prozent) einen Absatzrückgang ausweisen. Das Konzernergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich von 194,7 Mio. Euro bzw. 4,76 Euro je Aktie auf 188,9 Mio. Euro bzw. 4,62 Euro je Anteilsschein hinnehmen. Der Gesamtumsatz kletterte hingegen dank der Einbeziehung der mazedonischen Tochter von 1,18 Mrd. Euro auf 1,25 Mrd. Euro, was einem Plus von 6,2 Prozent entspricht.
"Mit der Steigerung der Ökostromproduktion in Niederösterreich um rund 63 % und dem plangemäßen Baufortschritt für das Kraftwerk Walsum haben wir wichtige Etappenziele für die Sicherstellung künftiger Produktionskapazitäten für unsere Kunden erreicht. Auch in Südosteuropa werden wir in einen flexiblen Erzeugungsmix investieren. Die EVN hat in den vergangenen Monaten die Konsolidierung ihrer südosteuropäischen Tochterunternehmen zügig vorangetrieben und mit dem Einstieg in den türkischen Markt eine wichtige strategische Weichenstellung vorgenommen. Insgesamt wird das Konzernergebnis vor allem vor dem Hintergrund der warmen Witterung in der Heizperiode aber etwas unter dem Rekordwert des Vorjahres bleiben", erklärte der Vorstandssprecher Dr. Burkhard Hofer:
Die Aktie von EVN notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 0,65 Prozent bei 92,00 Euro. (31.05.2007/ac/n/a)
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