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Analysen - Ausland
07.08.2007
Société Générale "strong buy"
SEB

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, CEFA der SEB, stuft die Aktie der Société Générale (ISIN FR0000130809/ WKN 873403) mit dem Rating "strong buy" ein.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hätten die Einnahmen um +16% auf 6,62 Mrd. Euro (ohne den Euronext-Anteils-Verkauf +11,1%) zugenommen. Der operative Gewinn sei um +26,4% auf 2,80 Mrd. Euro (ohne Euronext +14,5%, Nettogewinn +32,7% auf 1,74 Mrd. Euro (bereinigt +14,5% auf 1,50 Mrd. Euro) gestiegen. Die Zahlen hätten teils deutlich über den Schätzungen gelegen. Die operativen Kosten hätten mit +9,4% niedriger als das Umsatzplus zugelegt. Außergewöhnlich stark seien auch die Kennzahlen ausgefallen: Der ROE habe sich auf 29,0% (nach 26,8%) verbessert, die Cost/Income-Ratio sei auf 57,6% (n. 59,8%) zurückgegangen. Mit diesen Kennzahlen zähle die Société Générale nach wie vor zu den besten im Peer Group-Vergleich.

Die Société Générale habe nach nur 2 moderateren Quartalen wieder stärker zugelegt. Alle Bereiche hätten den Erfolg getragen. Die als Wachstumstreiber definierten Sparten hätten die teils hohen Erwartungen (über)erfüllt. Im internationalen Retailgeschäft hätten die Erträge um +29% und der Überschuss um +50% (bereinigt um die zuletzt getätigten Zukäufe +18%) zugelegt. Die über Jahre vorgenommenen Zukäufe, v. a. in Emerging Markets, dürften sich auch weiterhin zu einem Ergebnistreiber entwickeln.

Erfreulich sei auch gewesen, dass das inländische Retailgeschäft wieder stärker (als erwartet) angezogen habe. CIR habe von dem anhaltend positiven Kapitalmarktumfeld (Erträge +17%, Überschuss +22%) profitiert. Sowohl ein gutes Handelsgeschäft als auch starke kundengetriebene Umsätze - vor allem in strukturierten Produkten - hätten ihren Beitrag geliefert.

Die Société Générale sei in ihren Kernmärkten bestens aufgestellt, um vom positiven Konjunkturumfeld weiterhin zu profitieren. Aus Sicht der Société Générale dränge sich ein Zusammengehen mit einem anderen Haus auch nicht auf. Die Société Générale sei seit Jahren eine der effizientesten und renditestärksten Banken in Euroland. Die Société Générale erwarte keine wesentlichen Einflüsse durch die Subprime-Krise.

Wie die Analysten berichten würden, sei die Risikovorsorge geringfügig höher als erwartet (CIB) ausgefallen. Im Bereich Asset Management seien die Kosten etwas stärker gestiegen als die Umsätze. Negativ zu werten sei auch, dass stets hohe (Gewinn-)Erwartungen im Markt bestünden. Falls sich die Subprime-Krise stärker als erwartet ausweite, seien höhere Belastungen möglich.

Bei einem Kursziel in Höhe von 164 Euro bleibt die Société Générale-Aktie, für die Analysten der SEB, ein Kauf. Das Rating laute "strong buy". (Analyse vom 07.08.2007) (07.08.2007/ac/a/a)

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