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Analysen - Ausland
18.09.2007
Grenville Gold Kursziel 0,90 Euro
SCT Media Ltd.

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Small Cap Trader" (SCT) sehen das Kursziel für die Aktie von Grenville Gold (ISIN CA3977181070/ WKN A0KELU) bei 0,90 Euro.

Im Gegensatz zu diversen anderen Explorern zeichne sich Grenville Gold nach Ansicht der Experten durch eine unübersehbare Stärke aus, denn das Portfolio der Gesellschaft verspreche baldigen Cashflow. Grenville Gold nenne ausgewählte Projekte in Ecuador und Peru sein Eigen.

Die Experten würden ihr Augenmerk auf das aussichtsreiche Silveria-Projekt - eine von drei Liegenschaften in Peru - legen. Das Gebiet, bestehend aus den vier historischen Minen Germania, Millotingo, Pacococha und Silveria, umfasse 48 Quadratkilometer Land und liege rund 80 Kilometer von Lima entfernt. Aufgrund des um sich greifenden Bürgerkrieges sowie sinkender Rohstoffpreise sei in der Region 1992 die Förderung eingestellt worden.

Doch die Zeiten hätten sich geändert. In den heutigen Friedenszeiten sei es dem Grenville Gold-Management gelungen, besagte vier Minen, damals noch im Besitz verschiedener Eigentümer, in einer Holding zu vereinigen. In nur vier Kilometer Entfernung von dem Silveria-Projekt betreibe Gold Hawk Resources die Coricancha-Mine.

Dieser Coup dürfte sich für Grenville Gold zügig auszahlen: Nicht nur dass Grenville Gold mit vier Minen unter einem Dach erhebliche Kostenvorteile bei Exploration und Produktion genieße, auch die vorhandene Gesteinsmühle auf Millotingo sei ein Glücksfall. Das Gerät sei über 30 Jahre mit einem Durchsatz von 350 Tonnen im Einsatz gewesen und bedürfe nun sicherlich einer Modernisierung. Über drei Jahrzehnte hinweg seien 2,6 Mio. Tonnen Gestein mit einem durchschnittlichen Silbergehalt von 16 Unzen pro Tonne verarbeitet worden.

In der Betriebszeit seien schätzungsweise 39 Mio. Unzen Silber, 90.000 Unzen Gold, 97 Mio. Pfund Kupfer und 44 Mio. Pfund Zink produziert worden. Weitere 661.000 Tonnen mit einem Silbergehalt von 12,8 Unzen je Tonne (non NI 43-101) würden laut einer Studie aus dem Jahr 1992 allein in der Millotingo-Mine auf ihre Förderung warten.

Unter dem Strich seien erst 40% des bekannten Silveria-Vorkommens abgebaut worden. Kurzfristig strebe das Unternehmen die Generierung vom Cashflow aus dem Projekt an, denn es gelte eine riesige Abraumhalde mithilfe moderner Methoden zu verwerten. Probeentnahmen aus dem Abraum würden Silberwerte von 85 bis 567 Gramm je Tonne aufweisen.

Sobald eine kontinuierliche Produktion der Mühle erreicht sei, würden auf lange Sicht weitere Arbeiten unter Tage und an der Oberfläche durchgeführt. Damit einhergehend werde Grenville Gold die Produktionskapazitäten seiner Mühle erweitern sowie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Ziel sei es, im Rahmen des Silveria-Projekts mindestens zwei der früheren Minen wieder in Betrieb zu nehmen und 40 Mio. Unzen Silber zu fördern.

Die Experten seien von den überdurchschnittlichen Erfolgsaussichten der Unternehmung überzeugt, zumal das Management mit Hochkarätern gespickt sei. Neben CEO und Präsidenten Paul Gill bringe Chairman Len De Melt seine Erfahrungen ein. Er habe entscheidenden Anteil bei der Inbetriebnahme von insgesamt sechs Minen und sei Direktor der ebenfalls in Peru tätigen Vena Resources. In Verbindung mit dem zu erwartenden guten Newsflow erwarte man in den kommenden Wochen und Monaten steigende Aktienkurse bei Grenville Gold.

Das Kursziel der Experten von "Small Cap Trader" (SCT) für die Grenville Gold-Aktie lautet 0,90 Euro. (Analyse vom 18.09.2007) (18.09.2007/ac/a/a)


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