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26.10.2007
Countrywide Financial: Einmaleffekte sorgen für Verlust, optimistischer Ausblick, Aktie +20 Prozent
aktiencheck.de

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Calabasas (aktiencheck.de AG) - Die angeschlagene Countrywide Financial Corp. (ISIN US2223721042/ WKN 872607) musste im dritten Quartal aufgrund von Sonderbelastungen in Zusammenhang mit der US-Hypothekenkrise einen hohen Verlust ausweisen.

Wie der US-Hypothekenfinanzierer am Freitag erklärte, lag der Nettoverlust im Berichtszeitraum bei 1,2 Mrd. Dollar, was einem Minus von 2,85 Dollar je Aktie entspricht, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Nettogewinn von 648 Mio. Dollar bzw. 1,03 Dollar je Aktie ausgewiesen worden war. Ohne die Berücksichtigung von Wertberichtigungen in Zusammenhang mit ausgegebenen Wandelanleihen wurde ein Minus von 2,12 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum ausgewiesen. Analysten hatten zuvor ein Minus von 1,28 Dollar je Aktie erwartet.

Für das vierte Quartal und das Fiskaljahr 2008 stellt Countrywide nach dem deutlichen Ergebniseinbruch im dritten Quartal wieder die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht. In diesem Zusammenhang wurde auf die Verbesserung der Eigenkapitalbasis sowie die umgesetzten Restrukturierungen verwiesen. Gleichzeitig äußerte man sich optimistisch über die langfristigen Perspektiven auf dem US-Hypotheken- und Immobilienmarkt.

Die Aktie gewinnt vorbörslich aktuell 20,89 Prozent auf 15,79 Dollar. (26.10.2007/ac/n/a)


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