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15.11.2007
OMV profitiert im dritten Quartal von hohem Ölpreis und niedrigerer Steuerquote
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Mineralölkonzern OMV AG (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) verbuchte im dritten Quartal dank gestiegener Ölpreisnotierungen sowie der starken operativen Entwicklung der Tochtergesellschaften in der Türkei und Rumänien einen deutlichen Ergebnisanstieg.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 5,14 Mrd. Euro, nach 4,87 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Anstieg von 5905 Mio. Euro auf 619 Mio. Euro, während das EBIT vor Einmaleffekten von 542 Mio. Euro auf 625 Mio. Euro verbessert werden konnte. Dabei trug die rumänische Tochter Petrom 180 Mio. Euro zum EBIT bei. Beim Nachsteuergewinn nach Anteilen Dritter verbuchte OMV einen Anstieg von 369 Mio. Euro auf 517 Mio. Euro, während der Gewinn je Aktie von 1,24 Euro auf 1,73 Euro anstieg.
Beim Periodenergebnis vor Sondereffekten und nach Minderheiten wurde ein Anstieg von 401 Mio. Euro auf 489 Mio. Euro erzielt. Der Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten kletterte von 1,35 Euro auf 1,64 Euro je Anteilsschein.
Neben der positiven Ergebnisbeiträge von Petrom, die im wesentlichen auf die fortschreitenden Restrukturierungserfolge bei der Tochtergesellschaft zurückzuführen sind, trugen insbesondere Borealis und Petrol Ofisi sowie ein verringerter Steuersatz zu der starken Ergebnisentwicklung bei.
Für das vierte Quartal erwartet OMV einen Ölpreis auf hohem Niveau sowie weiterhin sehr volatile Raffineriemargen.
Die Aktie von OMV notierte zuletzt in Wien bei 49,70 Euro. (15.11.2007/ac/n/a)
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