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Analysen - Ausland
21.12.2007
IMMOEAST kaufen
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Gernot Jany, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von IMMOEAST (ISIN AT0000642806/ WKN A0BLUL) nach wie vor zu kaufen.

IMMOEAST habe im zweiten Quartal 2007/08 die Umsatzerlöse um 75% y/y auf EUR 73,8 Mio. erhöhen können. Aufgrund von Aufwertungsgewinnen in Höhe von EUR 100,1 Mio. sei das operative Ergebnis sogar noch deutlicher (+180% y/y) auf EUR 125,3 Mio. gestiegen und der Gewinn habe um 62,6% auf EUR 122,4.1 Mio. gesteigert werden können. Trotz der doch deutlich höheren Anzahl an Aktien (Kapitalerhöhung im Mai 2007) sei eine Verwässerung ausgeblieben und der Gewinn je Aktie sei um 14% auf EUR 0,16 gestiegen.

Der Buchwert je Aktie habe im zweiten Quartal EUR 9,46 (+19%) erreicht und der NAV je Aktie gemäß EPRA Standard sei bei EUR 10,53 (+20%) zu liegen gekommen. Da die Wertanpassung der nicht unerheblichen strategischen Beteiligungen (TriGranit, Adama, usw.) erst am Ende des Geschäftsjahres erfolge, zeige sich das Management sehr zuversichtlich, den NAV je Aktie bis Ende April 2008 auf EUR 11,50 steigern zu können.

Nach einer starken Korrekturphase seit Anfang dieses Jahres notiere die Aktie der IMMOEAST derzeit 36% unter dem EPRA NAV und 28% unter dem Buchwert. Das Umfeld für Immobilien habe sich etwas eingetrübt, jedoch weit weniger als es das Sentiment an der Börse zeige.

Aus fundamentaler Sicht sei nach Meinung der Analysten bereits der Boden erreicht. Aufgrund der generellen Nervosität am Markt gehe man in den nächsten Monaten von einer volatilen Seitwärtsbewegung mit positiver Grundtendenz aus. Wesentliches Augenmerk werde in den nächsten Monaten auf den Marktdaten und den Quartalzahlen der Immobiliengesellschaften liegen. Würden diese gut ausfallen, sollten sich die Immobilenaktien wieder erholen.

Die Analysten der Erste Bank behalten ihre Kaufempfehlung für die Aktie von IMMOEAST bei. Das Kursziel befinde sich in Überarbeitung. (Analyse vom 21.12.2007) (21.12.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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