|
Analysen - Marktberichte
|
20.12.2001
DAX in kritischer Phase
Deutsche Bank
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Im kurzfristigen Zeitfenster orientieren wir uns jetzt zunehmend auf die Unterseite der Konsolidierungszone, so die Analysten der Deutschen Bank.
Der Kursverlauf des DAX innerhalb der Schiebezone erinnere zunehmend an eine mögliche Ausbildung einer untergeordneten Umkehrformation (Schulter-Kopf-Schulter), deren Nackenlinie im Bereich um 4.872 verlaufe und deren analytisches Abwärtspotenzial durchaus bis in den Bereich um 4.550 reichen könne. Auffallend sei, dass auch in den anderen europäischen Aktienindices sich ein ähnliches Muster herauszuschälen beginne, augenscheinlich im spanischen IBEX 35 und im italienischen MIB 30.
Somit werde das Risiko auf der Unterseite immer deutlicher. In letzter Zeit sei verstärkt nachgefragt worden, warum man mit Positionseröffnungen innerhalb der Schiebezone derzeit so sparsam umgehe. Das Hauptargument sei die niedrige Bewegungsdynamik und die damit verbundene niedrige Bewegungsstabilität. Um unter akzeptablen Chance/Risiko-Gesichtspunkten Positionen führen zu können, welche nicht intraday eröffnet würden, sondern sich in der Regel an Tagesendkursen orientierten, benötige man ein Mindestmaß an Bewegungsdynamik.
|