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29.02.2008
Erste Bank berichtet vorläufiges Ergebnis 2007
Ad hoc

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Wien (aktiencheck.de AG) - Erste Bank (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) schließt 2007 mit Rekordquartal und übertrifft mit EUR 1.174,7 Mio. das gesteckte Gewinnziel.

Highlights :
- Höchstwerte bei Profitabilität und Effizienz im Jahr 2007. Konzernjahresüberschuss 2007 nach Minderheiten stieg um 26% auf EUR 1.174,7 Mio., das Betriebsergebnis um 27,2% auf EUR 2.547,7 Mio. Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 58,8%. Gewinn je Aktie (cash) stieg auf EUR 3,92 (ausgewiesener Gewinn EUR 3,76). Eigenkapitalverzinsung (cash) verbesserte sich auf 14,6% (ausgewiesener ROE 14,1%). Erste Bank erzielte in Q4 2007 das bislang beste Quartalsergebnis (EUR 336,8 Mio.).

- Ausblick für 2008 und 2009 (Gewinnwachstum von mindestens 20% bzw. 25%)
bestätigt.

- BCR erreicht Ziele: Bereinigter Jahresüberschuss 2007 (BCR Group, IFRS vor Restrukturierungs- und Transformationskosten) stieg um 42% auf EUR 362,1 Mio. (ausgewiesener Gewinn 2007 +29% auf EUR 276,5 Mio.). Wachstumsziel bestätigt: Bereinigter Jahresüberschuss 2006 - 2009 soll auf EUR-Basis um über 40% (CAGR) steigen. Die Erste Bank erwartet 2008 ein weiterhin starkes Wachstum in Rumänien, basierend auf einer soliden Geld- und Fiskalpolitik sowie einer stabilisierten Währungsentwicklung.

- Keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen durch das ABS/CDO Portfolio. Erste Bank hat kein Kreditengagement im US Hypothekenmarkt und damit auch nicht im Subprime-Segment. Daher auch keine Abschreibungserfordernisse wegen unmittelbarer Kreditausfälle der zugrunde liegenden Aktiva. Mark-to-Market-Bewertungen im Zuge der Marktturbulenzen wirkten sich zum Jahresende 2007 in der G&V (vor Steuern) mit EUR -30,2 Mio. und in Q4/07 mit EUR -10,0 Mio. aus (nach Steuern: EUR 23 Mio. bzw. 8 Mio.). Konservative Veranlagungsstrategie: Seit Beginn der Finanzmarktkrise 37 Ratingverbesserungen und nur eine Verschlechterung im Portefeuille. Auch für 2008 wird wegen der Qualität der zugrunde liegenden Aktiva kein Impairment erwartet.

- Kapitalbasis deutlich gestärkt: Tier 1 Ratio (nach Basel II) übertraf Ausblick (6,6% - 6,8%) und stieg auf 7,0%.

- Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: EUR 0,75 nach EUR 0,65 je Aktie für 2006.

Anmerkung: Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Vergleiche auf das Jahr 2006, bzw. bei Bilanzzahlen auf das Jahresende 2006.

Zusammenfassung der Erfolgsentwicklung

"Trotz der heftigen Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten und der aus unserer Sicht einseitigen Kritik an den volkswirtschaftlichen Entwicklungen in der Region Zentral- und Osteuropa, hat die Erste Bank Gruppe nicht nur ein hervorragendes Jahresergebnis erwirtschaftet, sondern das Jahr 2007 auch mit dem bislang besten Quartal abgeschlossen", fasste Andreas Treichl, Generaldirektor der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, das Geschäftsjahr 2007 zusammen.

"Wir haben unsere Prognosen eingehalten und den Konzernüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen um 26,0% von EUR 932,2 Mio. auf EUR 1.174,7 Mio. erhöht. Dies basiert im Wesentlichen auf den hervorragenden Zins- und Provisionsergebnissen, die jeweils um mehr als 20 Prozent gesteigert wurden. Auch das Handelsergebnis konnte dank einer konservativen Veranlagungsstrategie, die keine Investments in den US Hypothekenmarkt und damit auch in den Subprimemarkt beinhaltete um mehr als ein Viertel verbessert werden. Durchwegs starke operative Ergebnisse kamen 2007 auch von den Tochtergesellschaften in Zentral- und Osteuropa", so Treichl weiter.

Das Betriebsergebnis als Saldo aus Betriebserträgen und Verwaltungsaufwendungen stieg mit 27,2% von EUR 2.003,6 Mio. auf EUR 2.547,7 Mio. noch stärker an.

Die Kosten-Ertrags-Relation (Verwaltungsaufwendungen in Prozent der Betriebserträge) verbesserte sich von 59,5% im Vorjahr auf nunmehr 58,8%.

Daraus ergibt sich für das Gesamtjahr 2007 eine Eigenkapitalverzinsung nach Steuern und Fremdanteilen (cash, das heißt unter Eliminierung der linearen Abschreibung für den Kundenstock und das Vertriebsnetz aus getätigten Akquisitionen) von 14,6% (ausgewiesener Wert 14,1%) gegenüber 13,8% (ausgewiesen 13,7%) in 2006.

Der Gewinn je Aktie (cash) erreichte 2007 einen Wert von EUR 3,92 (ausgewiesener Wert EUR 3,76) gegenüber EUR 3,14 (ausgewiesener Wert EUR 3,10) im Vorjahr.

Die Bilanzsumme stieg 2007 von EUR 181,7 Mrd. um 10,4% auf EUR 200,5 Mrd.

Die auf das Kreditrisiko bezogene Eigenmittelquote (ab 2007 nach Basel II), erhöhte sich von 10,3% zum Jahresende 2006 auf nunmehr 10,5% per 31. Dezember 2007. Die Kernkapitalquote, bezogen auf das Kreditrisiko, stieg von 6,6% auf nunmehr 7,0%.

"Angesichts des vorliegenden ausgezeichneten Ergebnisses werden wir der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende von EUR 0,65 je Aktie auf EUR 0,75 vorschlagen", kündigte der CFO der Erste Bank, Peter Kisbenedek, an.

Ausblick

Die Erste Bank ist überzeugt, dass sich ihr Geschäftsmodell - als Finanzdienstleister mehr als 16 Millionen Kunden in den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften Europas zu servicieren - auch in turbulenten Zeiten, in denen die Krise an den Finanzmärkten durchaus zu Auswirkungen auf die Realwirtschaft führen kann, bewährt. Angesichts der unverändert positiven und über dem EU-Durchschnitt liegenden Wachstumsperspektiven für die Region Zentral- und Osteuropa und den Erfahrungen während der ersten beiden Monate des laufenden Jahres, erwartet die Erste Bank Gruppe für das Jahr 2008 nach wie vor einen Anstieg des Jahresüberschusses nach Steuern und Minderheiten von zumindest 20% und für 2009 von zumindest 25%.

Rückfragen an:
Erste Bank
Investor Relations
1010 Wien
Graben 21
Telefax: 0043 (0)5 0100
DW 9 13112

Gabriele Werzer
Tel. 0043 (0)5 0100
DW 11286
E-Mail: gabriele.werzer@erstebank.at

Thomas Sommerauer
Tel. 0043 (0)5 0100
DW 17326
E-Mail: thomas.sommerauer@erstebank.at
Peter Makray
Tel. 0043 (0)5 0100
DW 16878
E-Mail: peter.makray@erstebank.at (Ad hoc vom 29.02.2008) (29.02.2008/ac/n/a)


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