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News - Ausland
05.03.2008
Crédit Agricole muss Verlust ausweisen
aktiencheck.de

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die Crédit Agricole S.A. (ISIN FR0000045072/ WKN 982285), die zweitgrößte Bankgesellschaft in Frankreich, meldete am Mittwoch, dass sie im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was auf hohe Abschreibungen im Zusammenhang mit US-Subprime-Hypotheken zurückzuführen ist.

Der Nettoverlust vor Minderheitsanteilen belief sich auf 857 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 1,06 Mrd. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 554 Mio. Euro ausgegangen. Der Konzern verbuchte dabei Sonderbelastungen in Höhe von 3,3 Mrd. Euro in seiner Investment Banking-Sparte Calyon. Ohne die Auswirkungen der Kreditmarktkrise wäre ein Gewinn von 1,29 Mrd. Euro erzielt worden, hieß es. Der operative Verlust betrug 2,12 Mrd. Euro, nach einem operativen Gewinn von 1,22 Mrd. Euro im vierten Quartal 2006.

Im Gesamtjahr wurde ein Gewinnrückgang um 16,8 Prozent auf 4,04 Mrd. Euro verzeichnet. Der operative Gewinn brach um 58,8 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro ein.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird eine Dividende in Höhe von 1,20 Euro pro Aktie vorgeschlagen, was einer Erhöhung um 4,3 Prozent entspricht.

Die Aktie von Crédit Agricole schloss gestern in Paris bei 17,34 Euro (-2,53 Prozent). (05.03.2008/ac/n/a)


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