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Analysen - Ausland
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17.03.2008
Pankl Racing unter 30 Euro kaufen
TradeCentre.de
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Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von Pankl Racing (ISIN AT0000800800/ WKN 914732) bei Kursen unter 30 Euro zum Kauf.
Der Systemlieferant für die Rennsport- und Luftfahrtindustrie sei dynamisch in das Wirtschaftsjahr 2007/08 gestartet. Im Startquartal, von September bis Dezember, seien die Einnahmen um 13,5% auf 25,5 Millionen Euro expandiert. Das EBIT sei um 15,3 Prozent auf 1,7 Millionen Euro gestiegen. Wie den Experten von "TradeCentre.de" Vorstandschef Wolfgang Plasser im Hintergrundgespräch erläutere, sei vor allem das Segment Aerospace stark gewachsen. "Unser Luftfahrtbereich boomt. Die Nachfrage ist sehr hoch. Nach einer langen Durstrecke in dieser Einheit haben wir nachhaltig den Durchbruch erreicht", sage Plasser.
Die Sparte dürfte in diesem Wirtschaftsjahr die Erlöse währungsbereinigt um circa 30 Prozent auf 25 Millionen Euro steigern. Die EBIT-Marge solle sich mindestens auf acht Prozent belaufen, ergänze der CEO. "Mittelfristig halten wir Margen von 10 bis 15 Prozent für möglich". Dem Vernehmen nach würden vereinzelte Wettbewerber sogar auf Margen von 15 bis 20 Prozent kommen. "Je größer das Volumen der Sparte, desto höher fallen die Margen aufgrund von Synergieeffekten aus", sage Plasser.
Im Standbein Racing/High Performance dürfte Pankl Racing in 2007/08 Einnahmen von circa 85 Millionen Euro einfahren. Das entspreche lediglich einem moderaten Zuwachs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wie Plasser erläutere, liege dies vor allem an Regeländerungen in der für die Österreicher wichtigen Serie, Formel 1. "Die Teams dürften unterjährig an ihren Motoren so gut wie keine Veränderungen mehr vornehmen. Das schränkt das Geschäft etwas ein. Sobald die Motoren wieder angepasst werden, beispielsweise mit der geplanten Einführung ab 2009 des sogenannten Kinetic Energy Recoery System (KERS), also der Energierückgewinnung, erwarten wir bezüglich der Rennserie Formel 1 wieder deutlichere Zuwächse", erläutere der Firmenchef.
Für dieses Wirtschaftsjahr kündige Plasser ein Umsatzplus von zehn Prozent auf 110 Millionen Euro an. Die EBIT-Marge aus dem Jahr 2006/07 von zehn Prozent solle weiter verbessert werden. Die Experten würden mit einem EBIT zwischen 13 und 14 Millionen Euro rechnen, was einer Marge von mindestens zwölf Prozent entspreche. Das Finanzergebnis dürfte mit circa einer Million Euro negativ ausfallen. Die Steuerquote erwarte Plasser bei 15 Prozent. Das würde einem Profit von mehr als zehn Millionen Euro entsprechen oder einem Gewinn je Aktie von über 2,60 Euro nach 2,02 Euro im Vorjahr. Künftig strebe Plasser pro Jahr ein Wachstum von zehn Prozent an. Die EBIT-Marge solle sich spätestens im nächsten Wirtschaftsjahr auf 15 Prozent belaufen. Die Steuerquote werde sich künftig jedoch auf 20 bis 25 Prozent erhöhen.
Parallel zum organischen Wachstum schaue sich das Unternehmen intensiv nach Zukäufen um. "Wir sind bei zwei Firmen in Verhandlung. Beide Gesellschaften liefern Komponenten für Motoren", so Plasser. Es handle sich allerdings eher um kleinere Arrondierungen. Generell habe der CEO aber auch größere Übernahmen nicht ausgeschlossen. "In einer Konsolidierung wollen wir eine sehr aktive Rolle übernehmen". Finanzieren könne Pankl kleinere Zukäufe locker aus dem Cashflow, der im vergangenen Jahr sensationell gesprudelt sei und heuer nicht geringer ausfallen dürfte.
An der Börse werde das Unternehmen nach der kalten Dusche mit 116 Millionen Euro kapitalisiert. Das KGV von ca. zehn für dieses Jahr sei ebenfalls alles andere als teuer. Zusätzlich verwöhne Pankl Racing ihre Anteilseigner mit einer Dividende. Laut Plasser sollten jährlich 30 Prozent des Konzerngewinns ausgeschüttet werden.
Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von Pankl Racing bei Kursen unter 30 Euro zum Kauf. (Analyse vom 17.03.2008) (17.03.2008/ac/a/a)
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