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16.05.2008
Österreichische Post legt Zahlen für das erste Quartal vor
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Österreichische Post AG (ISIN AT0000APOST4/ WKN A0JML5) legte am Freitag die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor.
Demnach verbesserte sich der Konzernumsatz um 6,0 Prozent auf 609,9 Mio. Euro. Dabei trug im Wesentlichen die Erstkonsolidierung der Konzerngesellschaften Scherübl, Road Parcel Logistics, Merland Expressz Services, meiller direct, Dedicated Distribution Services (DDS), Van Osselaer-Pieters Colli Service (VOP) und City Express zu der Umsatzsteigerung bei. Im Paketgeschäft war jedoch angesichts des Wegfalls bedeutender Versandhandelskunden wie bereits zuvor prognostiziert ein geringeres Volumen zu verzeichnen.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 55,1 Mio. Euro auf 49,9 Mio. Euro. Alle operativen Unternehmensbereiche leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis. Die Division Brief erreichte ein EBIT von 74,1 Mio. Euro, jenes der Division Paket & Logistik betrug 4,7 Mio. Euro, und die Division Filialnetz erwirtschaftete 2,6 Mio. Euro. Beim Periodenergebnis wurde ein Rückgang von 42,7 Mio. Euro auf 41,9 Mio. Euro ausgewiesen, während der Gewinn je Aktie von 61 auf 60 Cent zurückging.
Für das Gesamtjahr 2008 bestätigt der Österreichische Post Konzern den bereits zu Jahresende 2007 prognostizierten Ausblick einer in Summe stabilen bis leicht steigenden Umsatzentwicklung (von bis zu 3 Prozent). Trotz der Marktbeeinträchtigung im österreichischen Paketgeschäft geht das Unternehmen davon aus, dass das operative Ergebnis (EBIT) 2008 nur geringfügig unter dem des Jahres 2007 liegen und in den Folgejahren wieder kontinuierlich ansteigen wird, hieß es weiter.
Die Aktie der Österreichischen Post notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 29,30 Euro. (16.05.2008/ac/n/a)
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