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Analysen - Ausland
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11.02.2002
Faurecia neutral
Morgan Stanley Dean Witter
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Der Aktienexperte Nicolas Hirth von der Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter bewertet die Aktie des Automobilzulieferunternehmens Faurecia (WKN 867025) weiterhin neutral.
Die Ergebnisse des Fiskaljahres 2001 seien am Donnerstag Morgen veröffentlicht worden. Anschließend hätten Analystentreffen sowohl in Paris als auch in London stattgefunden. Die Ergebnisse hätten auf operativer Ebene mit den Expertenschätzungen übereingestimmt oder sogar leicht darüber gelegen. Dennoch bliebe die operative Marge von 2,7% lediglich die Hälfte des Sektordurchschnitts. Der Nettoeinkommensverlust von 56,3 Millionen Euro sei etwas schlechter ausgefallen als die Expertenschätzung von 51 Millionen Euro. Das Unternehmen habe bekannt gegeben, dass der Ausblick für das 1. Halbjahr 2002 fallende Umsätze beinhalte. Die Analysten würden ihre EPS-Schätzung für das Jahr 2002 von 2,00 Euro auf 1,25 Euro und für das Jahr 2003 von 3,00 Euro auf 2,40 Euro verringern. Dies sei hauptsächlich auf die geringeren Wachstumserwartungen in diesen Jahren zurückzuführen.
Die Umstrukturierungsmaßnahmen sollten frühestens im 4. Quartal dieses Jahres Früchte tragen, und daher limitiere dies das Aufwärtspotential für das Fiskaljahr 2002 erheblich. Die Experten würden noch anmerken, dass die Bewertung von Faurecia verlockend sei, wenn man den Durchschnitt des europäischen Automobilzulieferersektors mit einem 10%igen Diskont beim EV/EBITDA und einem 60%igen Diskont beim Verhältnis P/Sales als Vergleichsmaßstab heranziehen würde. Dennoch würden die Analysten bei diesen Ständen dazu raten, die Aktie nicht zu kaufen, da man glaube, dass dieser Diskont den hohen finanziellen Leverage und den Druck, diesen Leverage zu reduzieren, widerspiegeln würde.
Daher bewertet der Wertpapierexperte Nicolas Hirth von der Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter bewertet die Aktie des Automobilzulieferunternehmens Faurecia weiterhin neutral.
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