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Analysen - Ausland
14.03.2002
Onion-Warrants aussichtsreich
Die Telebörse

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Nach Meinung der Analysten vom Anlegermagazin "Die Telebörse" lassen sich mit sogenannten Zwiebel-Warrants auf die Euro-US-Dollar-Parität Gewinne erzielen.

Der Euro pendele seit Wochen um das Niveau von 87 Cent herum. Dies seien also keine günstigen Zeiten, um mit herkömmlichen Optionsscheinen zu spekulieren. Für Seitwärtsbewegungen böten sich die neuen Bandbreiten-Scheine der Commerzbank an. Die Zwiebel- oder auch Onion-Warrants besäßen drei Kurs-Bandbreiten. Für jede Bandbreite bekomme der Investor einen unterschiedlichen Betrag am Ende der Laufzeit ausgezahlt.

Anhand des Scheins auf die Euro-US-Dollar-Parität (WKN 652795) werde die Konstruktion des Onion-Scheins verständlich. Die erste Bandbreite liege zwischen 85 und 90 Cent. Bewege sich der Euro gegenüber dem US-Dollar innerhalb der Laufzeit in diesem Korridor, erhalte der Anleger 30 Euro. Dies entspreche einem Gewinn von 230%. Verlasse der Schein die erste Range und pendele bis zum Laufzeitende innerhalb der zweiten Bandbreite zwischen 83,5 und 91,5 Cent, belaufe sich der auszuzahlende Betrag auf 20 Euro.

Nehme die Volatilität des Euro zu und verlasse dabei auch die zweite Range, fange ihn der dritte Korridor auf. Dieser liege zwischen 82 und 93 Cent. Hier bekomme der Investor am Verfalltag immerhin noch 10 Euro gutgeschrieben. Kehre der Euro in eine der vorherigen Bandbreiten zurück, bekomme der Anleger allerdings nur den Rückzahlungsbetrag der letzten Kursrange ausgezahlt. Einen Totalverlust erleide der Anleger nur, wenn der Kurs die dritte Grenze durchbreche.


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