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News - Marktberichte
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11.03.2009
TecDAX Schluss: Knapp behauptet, Phoenix Solar an der Spitze
aktiencheck.de
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach einem schwachen Auftakt hat sich der TecDAX am Vormittag in die Gewinnzone vorgearbeitet. Im Hoch lag das Aktienbarometer mit 2,1 Prozent im Plus. Am Ende schloss der Auswahlindex bei 429,23 Punkten (-0,08 Prozent). Die Stimmung an der Wall Street war zum Sitzungsschluss in Deutschland leicht positiv. Kurz nach Handelsstart waren hier aber bereits deutlich höhere Notierungen auszumachen.
An der Indexspitze schraubten sich Phoenix Solar um 7,5 Prozent nach oben. Der Wert stand gestern noch unter Druck, obwohl der Konzern eine Dividendenanhebung angekündigt hat. Außerdem legten AIXTRON 6,9 Prozent, Q-Cells 6,3 Prozent, SMA Solar 3,7 Prozent und SINGULUS 3,1 Prozent zu.
Auf der anderen Seite fielen MorphoSys um 7,2 Prozent zurück. Daneben rutschten Carl-Zeiss um 6 Prozent und Kontron um 5,6 Prozent ab.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
TecDAX: 429,23 (-0,08 Prozent)
Tagesgewinner: Phoenix Solar, AIXTRON, Q-Cells
Tagesverlierer: MorphoSys, Carl-Zeiss, Kontron
Unternehmensmeldungen:
Der Bundesgerichtshof hat in dem seit Jahren andauernden Rechtsstreit zwischen der telegate AG (ISIN DE0005118806/ WKN 511880) und der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) einem Medienbericht zufolge einen Vergleichsvorschlag im Sinne des ehemaligen Monopolisten unterbreitet. Laut einem Bericht der "WirtschaftsWoche" (Online-Ausgabe Mittwoch) kann telgate demnach kaum noch auf eine volle Rückerstattung von zu viel gezahlten Gebühren für Teilnehmerdaten rechnen. Mehrere Gerichte in verschiedenen Instanzen hatten die Deutsche Telekom in den vergangenen acht Jahren zur Zahlung von über 100 Mio. Euro verurteilt, die telegate nach dem Erhalt an die Aktionäre ausschütten wollte. Ein jetzt vom Bundesgerichtshof vorgeschlagener Vergleich sieht laut dem Bericht vor, dass die Deutsche Telekom nur noch 20 Mio. Euro an mehrere klagende Auskunftsdienstleister, darunter auch telegate, zahlen muss.
Die FJA AG (ISIN DE0005130108/ WKN 513010), ein auf die Versicherungsbranche spezialisiertes Beratungs- und Software-Unternehmen, meldete heute, dass die Vorstände der FJA AG und der COR AG Financial Technologies (ISIN DE0005083208/ WKN 508320) mit Zustimmung des jeweiligen Aufsichtsrates eine Absichtserklärung über ein Zusammengehen der beiden Unternehmen unterzeichnet haben. Den Angaben zufolge haben sich FJA und COR darauf verständigt, eine Fusion der beiden Unternehmen im Wege der Verschmelzung anzustreben. (11.03.2009/ac/n/m)
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