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News - Marktberichte
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16.03.2009
TecDAX am Mittag: Deutlich im Plus, Conergy unter Druck
aktiencheck.de
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der TecDAX ist nach einem starken Auftakt in eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau übergegangen. Gestützt auf gute Vorgaben aus Übersee und positiv aufgenommene Aussagen der britischen Großbank Barclays zum Geschäftsverlauf liegt der Auswahlindex zur Stunde mit 2,41 Prozent im Plus bei 437,93 Zählern.
Gegen den Trend sackt die Conergy-Aktie am Indexende um mehr als 2 Prozent ab. Einem Pressebericht zufolge wolle nun auch der für das Projektgeschäft verantwortliche Vorstand Nikolaus Krane das angeschlagene Solarunternehmen verlassen. Damit erreiche der personelle Aderlass bei Conergy einen neuen Höhepunkt. Mit dem Weggang von Führungskräften müsse Conergy fürchten, noch mehr Kunden an Wettbewerber zu verlieren. Recht deutliche Verluste fahren daneben auch Rofin-Sinar, BB Biotech, QSC und JENOPTIK ein.
An der Indexspitze verbessern sich unterdessen SOLON um 7,3 Prozent. Auf den Plätzen folgen Roth & Rau mit +6,2 Prozent und Manz mit +5,7 Prozent. SMARTRAC rücken um 5,3 Prozent vor. Kursgewinne von jeweils mehr als 4 Prozent fahren die beiden Solarschwergewichte Q-Cells und SolarWorld, Phoenix Solar und QIAGEN ein.
Unternehmensmeldungen:
Dem Solartechnikkonzern Conergy AG (ISIN DE0006040025/ WKN 604002) kehren einem Zeitungsbericht zufolge weitere Führungskräfte den Rücken. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wolle der für das Projektgeschäft verantwortliche Vorstand Nikolaus Krane das angeschlagene Solarunternehmen verlassen. Krane habe um Auflösung seines bis 2010 laufenden Vertrags gebeten, zitiert die Wirtschaftszeitung Unternehmenskreise. Mit Krane würde der letzte der fünf Vorstände, der über ein großes Solar-Know-How verfügt, gehen. Als Grund werden Differenzen mit Vorstandschef Ammer genannt. Damit erreicht der personelle Aderlass bei Conergy einen neuen Höhepunkt. Mit dem Weggang von Führungskräften müsse Conergy fürchten, noch mehr Kunden an Wettbewerber zu verlieren, hieß es laut dem Bericht aus Branchenkreisen. (16.03.2009/ac/n/m)
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