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Analysen - Ausland
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30.04.2009
CWT spekulativ kaufen
Erste Bank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Gerald Walek, stuft die CWT-Aktie (ISIN AT0000499157/ WKN A0F6DU) von "verkaufen" auf "spekulativ kaufen" hoch.
CWT habe vor kurzem Ergebnisse für 2008 präsentiert. Aus der Sicht der Analysten der Erste Bank zeigt sich bei CWT aktuell ein gemischtes Bild. Die Ergebnisse 2008 seien massiv durch Einmaleffekte in Höhe von EUR 24,6 Mio. aus Restrukturierungsmaßnahmen, für Projekte mit Kostenüberschreitungen sowie Standortschließungen und Firmenwertabschreibungen, belastet gewesen. Auf der anderen Seite würden diese Maßnahmen zeigen, dass das neue Management-Team rund um CEO Salamor die Restrukturierung von CWT gründlich und konsequent angehe. Der Fokus auf Cash Management habe auch bereits dazu geführt, dass CWT trotz des hohen Verlustes 2008 (EUR 27,6 Mio. Jahresverlust) einen leicht positiven operativen Cash-flow von EUR 1,6 Mio. habe verbuchen können.
Trotz eines hohen Verschuldungsgrades von 151% sehe man keine akuten Liquiditätsprobleme bei CWT. Zum einen seien über 90% der Nettoverschuldung langfristig über eine Unternehmensanleihe abgedeckt und zum anderen verfüge das Unternehmen über durchaus ausreichende Kassenbestände von knapp EUR 19 Mio. per Ende Dezember 2008. Angesichts der hohen Kursverluste der CWT-Aktie in den vergangenen 12 Monaten (-90%) sehe man nunmehr - aufgrund der getroffen Restrukturierungsmaßnahmen - deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.
Die Analysten der Erste Bank haben daher ihre Empfehlung für die CWT-Aktie von "verkaufen" direkt auf "spekulativ kaufen" angehoben. Sie würden für 2009 noch einen geringfügigen Jahresverlust von rund EUR 1,4 Mio. erwarten. In 2010 würden sie jedoch bereits mit einem Gewinn je Aktie von knapp EUR 0,12 rechnen, was auf dem aktuellen Kursniveau einem KGV von rund 9,3x entspreche. Ihr neues Kursziel laute EUR 2,00 (nach EUR 1,20). (Analyse vom 30.04.2009) (30.04.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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