|
News - TecDAX
|
09.12.2009
SMA Solar baut Fertigungskapazitäten durch Interimslösungen aus
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Niestetal (aktiencheck.de AG) - Der Solartechnikkonzern SMA Solar Technology AG (ISIN DE000A0DJ6J9/ WKN A0DJ6J) hat am Mittwoch den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten durch Interimslösungen in den kommenden sechs Monaten angekündigt.
Wie der im TecDAX notierte Konzern erklärte, reagiere man damit auf die aktuell hohe Nachfrage nach Wechselrichtern. Mittelfristig plane man, weitere Kapazitäten auch im neuen Niestetaler Gewerbegebiet Sandershäuser Berg aufzubauen. SMA hatte bereits durch den Neubau der weltweit größten Wechselrichterfabrik die Fertigungskapazitäten in diesem Jahr auf bis zu fünf Gigawatt erheblich ausweiten können. Zusätzlich konnten in den letzten Wochen die Produktionszahlen noch einmal erhöht werden. Um der aktuell hohen Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern gerecht zu werden, plant SMA, die maximale Jahreskapazität bei entsprechender Nachfrage in den nächsten sechs Monaten durch Interimslösungen schrittweise auf rund neun bis zehn Gigawatt weiter auszubauen.
Diese Interimslösungen sollen allerdings mittelfristig durch eine Standorterweiterung ersetzt werden. SMA plant daher im neuen Gewerbegebiet Sandershäuser Berg den Aufbau weiterer Kapazitäten, um auch zukünftig einen wachsenden Photovoltaik-Markt bedienen und flexibel auf Marktschwankungen und Nachfragespitzen reagieren zu können. So sollen in dem Gewerbegebiet der Gemeinde Niestetal östlich der Autobahn A7 in mehreren Bauabschnitten zuerst ein Service-Zentrum sowie anschließend weitere Produktionsmodule und ein Zentrallager für die Bauteile der Wechselrichter von SMA entstehen.
Gleichzeitig wird SMA auch die Infrastruktur am Hauptsitz durch die Schaffung von zusätzlichen Büroflächen ausbauen. Die gegenwärtig geplanten Investitionen für alle Baumaßnahmen würden sich in den Jahren 2010 bis 2012 auf rund 80 bis 120 Mio. Euro pro Jahr belaufen und aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Die Aktie von SMA Solar notiert aktuell mit einem Minus von 1,81 Prozent bei 95,00 Euro. (09.12.2009/ac/n/t)
|