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Analysen - Marktberichte
23.12.2009
NASDAQ Composite technische Analyse
SEB

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Zum Zeitpunkt der Analyse vom 14. Dezember versuchte sich der NASDAQ Composite an dem Ausbruch über den Widerstand bei 2.192 Punkten, ohne dass dies von nachhaltigem Erfolg gekrönt wurde, so die Analysten der SEB im aktuellen "AnlageFlash".

In der Folge sei es zunächst unter Schwankungen seitwärts gegangen, bevor in den letzten drei Handelstagen Schwung in den Index gekommen sei. Er sei zügig angestiegen und habe die Widerstands-Haltemarke bei 2.253 Punkten erreicht. Das technische Umfeld habe sich noch weiter verbessert. Die mittelfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum würden einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik bescheinigen, der von Seiten des MACD noch weiter ausgebaut werde.

Ebenfalls positive Impulse würden von den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren kommen. RSI und Stochastiks seien aufwärts gerichtet und würden eine intakte Aufwärts-Bewegungsdynamik signalisieren. Sie seien bereits in den Überkauft-Bereich eingetreten. Die Volatilität liege bei 29,04 (31,03) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 1,29 (1,42) Prozent entspreche.

Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage würden die Analysten auf Grund der sowohl kurz- wie mittelfristig positiven Impulse einen weiteren Anstieg des NASDAQ Composite im Aufwärtstrend erwarten. Die Widerstands-Haltemarke bei 2.253 Punkten dürfte also überwunden werden. Der nachfolgende Widerstand bei 2.375 Punkten werde auf Sicht von fünf Handelstagen aber nicht erreicht, da sich infolge eines zunehmenden Überkauft-Szenarios die Aufwärtsimpulse allmählich wieder etwas abschwächen dürften.

Solange der Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzungslinie bei aktuell 2.199 Punkten (täglich steigend) verlaufe, intakt bleibe, seien die Aussichten positiv. Keinesfalls sollte die Marke bei 2.192 Punkten, die nun gemäß dem Phänomen der Umkehrung als Unterstützung fungiere, durchbrochen werden. Damit wäre das Aufwärts-Szenario definitiv dahin. Soweit sollte es aber zumindest bis zum Anfang des neuen Jahres nicht kommen. (23.12.2009/ac/a/m)


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