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News - DAX 100
11.06.2010
Wave XXL-OS auf Lufthansa Strategie der Woche
X-markets by Deutsche Bank

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank einen Wave XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DB7AN37/ WKN DB7AN3) sowie einen Wave XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DB7ZDZ6/ WKN DB7ZDZ) auf die Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) als Strategie der Woche an.

Die weltweit agierende Deutsche Lufthansa AG sei in den fünf strategischen Geschäftsfeldern Passage Airline Gruppe, Logistik, Technik, Catering und IT Services aktiv. An einem "ganz normalen" Tag würden Maschinen der Lufthansa mehr als 2.445 Mal starten und rund 209.500 Fluggäste sowie über 4.690 Tonnen Fracht befördern. Der Lufthansa-Konzern, zu dem über 400 Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften gehören würden, habe Ende 2009 rund 118.000 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz in Höhe von rund 22,3 Mrd. Euro (VJ.: 24,8 Mrd. Euro) sowie einen operativen Gewinn von 130 Mio. Euro (VJ.: 1.280 Mio. Euro) erzielt.

Im laufenden Geschäftsjahr 2010 müsse der Konzern mit der einen oder anderen Turbulenz fertig werden. So hätten im ersten Quartal 2010 der lange und sehr kalte Winter und ein Pilotenstreik das operative Ergebnis belastet, was dazu geführt habe, das sich der Verlust gegenüber dem Vorjahresquartal von 44 auf 330 Mio. Euro ausgeweitet habe. Im zweiten Quartal 2010 habe der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull für hohe Umsatzeinbußen gesorgt. Den Schaden, den die tagelange Sperrung des Luftraums über Europa infolge der Aschewolke verursacht habe, habe die Lufthansa Anfang Mai auf knapp 200 Mio. Euro beziffert.

Gleichwohl habe der Vorstand das Ziel bekräftigt, 2010 ein operatives Ergebnis über dem Vorjahresniveau zu erwirtschaften. Anlass für diese Zuversicht seien wieder steigende Fluggastzahlen bei den Langstreckenflügen sowie eine positive Entwicklung im Frachtverkehr.

Mit Erschrecken habe die Lufthansa indes auf die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer ökologischen Luftverkehrsabgabe reagiert. "Sollte das zutreffen, wäre das ein schwarzer Tag für den Luftverkehrsstandort Deutschland", habe eine Sprecherin des Konzerns dieses Vorhaben kommentiert. Zwar würde die geplante Abgabe alle Airlines betreffen, doch gerade im Billigsegment der Passagierbeförderung dürfte es aufgrund des anhaltenden Preiskampfes schwierig werden, die Belastungen in voller Höhe an die Kunden weiterzugeben.

Aus charttechnischer Sicht habe das Tief im März 2003 bei 6,80 Euro den Beginn einer längerfristigen Aufwärtsbewegung bei Lufthansa markiert. Trotz einer Korrektur im Jahr 2004 habe die Aktie am 10. Juni 2005 schon wieder bei 10,38 Euro notiert. In den folgenden Jahren sei die Kursnotierung weiter angestiegen und habe am 9. Juni 2006 beziehungsweise 2007 bei 13,87 beziehungsweise 19,64 Euro ein Jahr später gelegen.

Ihren Hochpunkt habe die Aktie jedoch bereits im Januar 2007 mit 22,83 Euro erreicht. Danach sei es zu einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung gekommen, ehe Lufthansa im November 2007 durch die Unterstützung bei 19,20 Euro gefallen und in eine Abwärtsbewegung übergegangen sei. In deren Verlauf habe die Aktie deutlich an Wert verloren und am 10. Juni 2008 bei 15,71 Euro notiert. Ein Jahr später habe die Kursnotierung nur noch bei 9,56 Euro gelegen.

Nachdem das zuvor im März 2009 bei 7,73 Euro gebildete Tief nicht mehr unterschritten worden sei, sei es zu einer neuen Aufwärtsbewegung gekommen. Diese habe Lufthansa bis Mitte April 2010 auf 13,40 Euro geführt. Seitdem befinde sich die Aktie jedoch wieder im Sinkflug und sei dabei sowohl unter die 200-Tage-Linie als auch das Vorgängertief bei 10,73 Euro zurückgefallen. Derzeit notiere die Aktie per 10. Juni 2010 bei 10,795 Euro.

Spekulativ orientierte Anleger, die meinen würden, dass sich die jüngste Abwärtsbewegung der Aktie fortsetze, könnten mit dem Wave XXL Put-Optionsschein der Deutschen Bank auf eine fallende Kursnotierung bei Lufthansa spekulieren. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befinde sich bei 12,80 Euro.

Anleger, die dagegen meinen würden, dass die Abwärtsbewegung der Aktie vor ihrem Ende stehe und an einer möglichen neuen Aufwärtsbewegung partizipieren möchten, könnten mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank auf steigende Kurse setzen. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befinde sich bei 8,15 Euro. (11.06.2010/oc/n/d)



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