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News - DAX 100
23.07.2010
Call/Put auf Merck für Spekulative
X-markets by Deutsche Bank

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank sowohl einen Call (ISIN DE000DB1ZY56/ WKN DB1ZY5) als auch einen Put (ISIN DE000DB4FW59/ WKN DB4FW5) auf die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) für spekulative Anleger als Strategie der Woche an.

Die Merck KGaA, mit Sitz in Darmstadt, sei nach eigenen Angaben das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1668 zurückreichen würden. Im Unternehmensbereich Pharma biete Merck neben rezeptpflichtigen Arzneimitteln auch Produkte für die Selbstmedikation an. Das Angebot des Geschäftsbereichs Chemie umfasse Spezialprodukte für die Elektronik-, Farb-, Kosmetik-, Pharma- und Biotechindustrie. Rund 30 Prozent des Gesamtkapitals der Merck KGaA befänden sich heute im Besitz freier Aktionäre, rund 70 Prozent würden über die persönlich haftende Gesellschafterin E. Merck KG der Familie Merck gehören. Die einstige amerikanische Tochtergesellschaft Merck & Co. sei 1917 abgespalten worden und sei heute ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.

Mitte Juli 2010 habe Merck bekannt gegeben, dass das russische Gesundheitsministerium als erste Regierungsbehörde eine Marktzulassung für die Cladribin-Tabletten zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) erteilt habe. Die Zulassung von Cladribin-Tabletten in Russland sei ein wichtiger Meilenstein, der die Führungsposition und das anhaltende Engagement des Unternehmens im Kampf gegen Multiple Sklerose unterstreiche, habe Elmar Schnee, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiter der Sparte Merck Serono, erklärt.

Bei Multipler Sklerose handle es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen, deren Symptome sich vor allem in Sehstörungen, Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmaßen sowie durch körperliche Schwäche und Koordinationsstörungen äußern würden. Weltweit würden Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen an MS leiden, wobei die schubförmig verlaufende MS am weitesten verbreitet sei.

Merck werde sich nun um die Aufnahme von Cladribin-Tabletten in die Liste des staatlichen russischen Erstattungsprogramms für Medikamente bemühen und gehe davon aus, die Tabletten Anfang 2011 unter dem Handelsnamen Movectro auf dem russischen Markt einführen zu können. In naher Zukunft erwarte Merck nach eigenen Angaben weitere behördliche Zulassungen, nachdem man Mitte 2009 damit begonnen habe, die Registrierungsunterlagen weltweit einzureichen und in bislang rund 40 Ländern, darunter auch in der Europäischen Union und den USA die Zulassungsanträge für Cladribin-Tabletten zu stellen.

Aus charttechnischer Sicht habe Merck Anfang Oktober 2002 eine langfristige Aufwärtsbewegung begonnen. Dabei habe die Aktie am 21. Juli 2005 mit 68,65 Euro und ein Jahr später mit 67,30 Euro noch nahezu auf dem gleichen Kursniveau notiert, ehe sie bis zum 15. Juni 2007 auf 109,26 Euro zugelegt habe. Dieses Allzeithoch habe zugleich den Beginn einer größeren Abwärtsbewegung markiert, in deren Verlauf die Aktie deutlich an Wert verloren habe. Habe sich Merck am 21. Juli 2008 mit 80,45 Euro noch über den Kursniveaus von 2005 und 2006 befunden, habe die Aktie am 28. Oktober 2008 einen Tiefpunkt bei 53,00 Euro markiert. Daraufhin habe sich der Wert wieder erholt und am 21. Juli 2009 bei 72,04 Euro notiert, bevor es zu einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung gekommen sei. In deren Verlauf sei das Tief bei 53,00 Euro jedoch nicht mehr unterschritten worden. Vielmehr sei Merck Anfang März 2010 bei 56,85 Euro auf Unterstützung getroffen und bewege sich seitdem seitwärts.

Spekulativ orientierte Anleger, die von einer neuen Aufwärtsbewegung bei Merck ausgehen würden und an einem möglichen Kursanstieg der Aktie partizipieren möchten, könnten mit dem o.a. Call-Optionsschein der Deutschen Bank auf steigende Kurse setzen, der ein geringes Aufgeld (p.a.) und eine niedrige implizierte Volatilität aufweise. Der Basispreis dieses Optionsscheins mit einer Laufzeit bis zum 15.12. 2010 liege bei 55,00 Euro. Für Anleger die auf einen fallenden Aktienkurs setzen wollen, könnte der o.a. Put-Optionsschein der Deutschen Bank interessant sein. (23.07.2010/oc/n/d)



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