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Analysen - Nebenwerte
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11.08.2010
Balda kommt bei Sanierung voran
Prior Börse
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten der "Prior Börse" ist die Balda-Aktie (ISIN DE0005215107/ WKN 521510) ein Schnäppchen.
Finanzvorstand Rainer Mehr habe sich im Gespräch mit den Experten kurz- und mittelfristig sehr optimistisch gezeigt. Er wolle den Umsatz bis Dezember um 15% steigern und strebe operativ schwarze Zahlen an. Balda wolle die beiden defizitären Geschäftsbereiche Handyschalen und Elektronikprodukte Schritt für Schritt in die Gewinnzone zurückführen. Es zeichne sich dank tief greifender Umstrukturierungen und der Gewinnung von Neuaufträgen ein Erfolg ab. Die Sparte Medical erwirtschafte mit einem Ergebnis von 1 Mio. EUR vor Steuern per 30.06. bereits Gewinne. Dieser Bereich solle sowohl mit organischem Wachstum als auch mit Zukäufen ausgebaut werden.
Noch vor zwei Jahren habe der Hersteller von Kunststoffteilen auf Messers Schneide gestanden. Die Liquiditätskrise habe durch die Veräußerung von Anteilen an TPK in letzter Minute abgewendet werden können. Balda halte noch immer einen Restanteil von 18,5% an dem Unternehmen. Dessen Wert würden die Experten auf ca. 130 Mio. EUR schätzen. Bei einem aktuellen Kurs von 3,33 EUR werde Balda an der Börse mit 186 Mio. EUR bewertet. Damit sei der Titel ein Schnäppchen, denn alleine die Beteiligung an TPK decke einen Großteil dieser Marktkapitalisierung ab. Die Börse müsse freilich erst einmal Baldas Kursrally um 1.450% seit dem Kurstief bei 0,21 EUR im Jahr 2008 verdauen.
TPK-Gründer Michael Chinag sei mit 29,9% wichtigster Anteilseigner bei Balda. Es bestehe die Möglichkeit, dass er ein Übernahmeangebot für den Kunststoffteilehersteller vorlege. Dann wären weitaus höhere Notierungen möglich. Das Kerngeschäft sei mit einem Umsatzanteil von 60% die Herstellung von Handyschalen in China. Jeweils 20% des Umsatzes würden im Bereich Elektronik bzw. Pharmaprodukte erwirtschaftet.
Laut den Experten der "Prior Börse" hat die Aktie von Balda Verdopplungspotenzial, da zum einen Übernahmefantasie bestehe und zum anderen der operative Turnaround unmittelbar bevorstehe. (Ausgabe 60 vom 11.08.2010) (11.08.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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