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News - DAX 100
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13.08.2010
Wave XXL-OS auf E.ON Strategie der Woche
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank einen Wave XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DB6R9D6/ WKN DB6R9D) sowie einen Wave XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DB8C5D9/ WKN DB8C5D) auf die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) als Strategie der Woche an.
Die E.ON AG und ihre Unternehmenstöchter seien im Energiesektor durch die Erzeugung und die Verteilung von Strom und Gas tätig. E.ON sei im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss von VEBA und VIAG entstanden und habe seinen Firmensitz in Düsseldorf. Der Konzern habe eigenen Angaben zufolge 88.000 Mitarbeiter und sehe sich weltweit mit 30 Mio. Kunden in mehr als 30 Ländern als eines der größten privaten Strom- und Gasunternehmen. Dabei sei E.ON in beiden Hauptproduktbereichen regional diversifiziert. Fünf regionale Führungsgesellschaften würden das Geschäft in Central Europe, PanEuropean Gas, UK, Nordic und USA gliedern. Neu seien seit 2008 die Bereiche Energy Trading, Climate & Renewables, Russia Power sowie Italien und Spanien.
Strategisch verfolge E.ON ein integriertes Geschäftsmodell und verfüge daher über die gesamte Wertschöpfungskette. Dieses beginne mit der Strom- und Gasproduktion und setze sich über die Verteilung bis zum Vertrieb zum Endkunden fort. Seine internationale Größe und Marktposition sehe das Unternehmen dabei als entscheidende Wettbewerbsvorteile auf den liberalisierten Energiemärkten.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2009 habe der Umsatz 81,8 Mrd. Euro betragen, der Konzernüberschuss habe bei 8,6 Mrd. Euro gelegen. E.ON habe zuletzt eine Dividende von 1,50 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Wie am 11.08.10 mitgeteilt worden sei, sei der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2010 dank eines gestiegenen Energieverbrauchs um 7% auf 44,3 Mrd. Euro gestiegen. Der Konzernüberschuss sei jedoch aufgrund höherer Steuern und Zinsen um 9% auf 3,9 Mrd. Euro zurückgegangen.
Mit dem Effizienzsteigerungsprogramm "PerformtoWin" möchte E.ON intern das Ziel der Generierung von zusätzlich 1,5 Mrd. Euro pro Jahr erreichen. Von 2009 bis 2010 solle das Geschäftsportfolio gezielt weiter optimiert und so Finanzmittel von zehn Mrd. Euro generiert werden. Die durch diese Mittel ermöglichten Investitionen sollten vor allem in Projekte erneuerbarer Energien fließen, die den Klimaschutz in den Vordergrund stellen würden. Dies betreffe vor allem Windparks und umweltfreundliche Maßnahmen für Kraftwerke. 2009 habe E.ON bereits knapp 1.000 MW zusätzliche Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien in Betrieb nehmen können. Nach einer Statistik der Europäischen Windenergievereinigung seien im ersten Halbjahr 2010 in Nord- und Ostsee 118 Windturbinen mit einer Leistung von 333 MW angeschlossen worden, knapp 64% davon habe E.ON errichtet. Auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Portugal, schreite der Aufbau von Windparks fort.
Die Aktie von E.ON bewege sich derzeit im Mittelfeld zwischen ihren historischen Höchst- und Tiefstnotierungen bei 23,45 Euro. Vor fünf Jahren habe sie sich mitten in einem Aufwärtstrend befunden. Am 11.08.2005 habe sie bei 77,75 Euro notiert und sei weiter gestiegen. Ein Jahr später, am 11.08.2006, habe sie bereits bei 96,30 Euro und im Sommer danach am 10.08.2007 sogar bei 113,92 Euro gelegen. Nach dem Jahreswechsel sollte sie am 10.01.2008 mit 152,80 Euro ihren bisherigen Höchststand erreichen.
Danach sei der Kurs mit dem Markt gefallen. Fast genau vor zwei Jahren am 04.08.2008 sei die E.ON-Aktie nach einem Aktiensplit im Verhältnis eins zu drei und der Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien zum ersten Mal mit neuem Kurs gehandelt worden. Durch den Split habe sich die Anzahl der Aktien verdreifacht, Kurs und Dividende je Aktie seien dabei durch drei geteilt worden. Damit habe der Kurs am 11.08.2008 bei nur noch 38,80 Euro gelegen. Vor einem Jahr schließlich habe sich die Aktie bereits wieder in einer Erholung von ihrem Tief bei 17,77 Euro befunden und am 11.08.2009 mit 25,81 Euro über dem aktuellen Niveau notiert.
Eher spekulativ orientierte Anleger könnten mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank auf einen steigenden Aktienkurs von E.ON setzen. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befinde sich aktuell bei 18,95 Euro. Anleger, die dagegen meinen würden, dass Aktie sinken werde, könnten mit dem Wave XXL Put-Optionsschein der Deutschen Bank auf eine fallende Kursnotierung bei E.ON spekulieren. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befinde sich zurzeit bei 26,40 Euro. (13.08.2010/oc/n/d)
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