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09.09.2010
Goldman Sachs: Britische FSA verhängt Millionenstrafe
aktiencheck.de

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New York (aktiencheck.de AG) - Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA) hat die US-Großbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) zu einer Geldstrafe verurteilt.

Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung der britischen Finanzaufsicht hervorgeht, wurde die britische Goldman Sachs-Tochter Goldman Sachs International (GSI) in Zusammenhang mit der Vermarktung eines Hypothekenderivats mit der Bezeichnung "Abacus" mit einer Geldbuße in Höhe von 17,5 Mio. Britischen Pfund (GBP) belegt.

Goldman Sachs hatte im Juli dieses Jahres bereits mit der US-Wertpapieraufsicht SEC einen millionenschweren Vergleich in Zusammenhang mit einer Untersuchung der Aufsichtsbehörde in Zusammenhang mit der Abacus-Transaktion geschlossen und sich zur Zahlung von 550 Mio. Dollar bereit erklärt. Die SEC hatte Goldman Sachs vorgeworfen, Kunden wissentlich über relevante Sachverhalte in Zusammenhang mit dem Hypothekenderivat im Unklaren gelassen zu haben.

Die FSA warf der Goldman Sachs-Tochter unter anderem vor, sie nicht in ausreichendem Maße über die von der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingeleiteten Ermittlungen informiert zu haben.

Die Aktie von Goldman Sachs notierte zuletzt bei 147,50 Dollar.
(09.09.2010/ac/n/a)


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